KTM-Boss Stefan Pierer"Wenn du Unternehmen verlangsamen willst, stelle auf Homeoffice um"

Zaudern, fürchten und im Homeoffice einsperren wäre aus Sicht von KTM-Boss Stefan Pierer gerade in schwierigen Zeiten völlig falsch. Er will 2021 mit hohen Investitionen durchstarten und bestätigt, dass Ducati strategisch gut zu KTM passen könnte. Kritik übt er an der „k. u. k.- Monarchieverwaltung“ in österreichischen Ministerien.

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KTM-Boss Stefan Pierer
KTM-Boss Stefan Pierer © Jürgen Fuchs
 

Die Pandemie bestimmt seit März unser Leben, persönlich und wirtschaftlich. Wie gehen Sie damit um?

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rouge
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Füllhorn

Natürlich ist er mit Blümel zufrieden. Geld für AUA, KTM und Co. ist schnell geflossen. Die Kleinen haben nicht soviel Glück.

Heike N.
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Just in Time vs Pufferlager?

Da ist er aber schon ein bisschen hintennach, Just in Sequenz hat doch Just in Time längst überholt

qualtinger
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Home Office

Wer sich im 21. Jahrhundert Home Office, wo es sinnvoll ist, verschließt, ist irgendwo falsch abgebogen und hat Fortschritt und Entwicklung verpasst.

homerjsimpson
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Herr Pierer scheint leider nicht zu verstehen, was Home Office ist.

Vielleicht sollte er mal bei global führenden Firmen wie Google oder Microsoft nachfragen.... aber er ist halt im Herzen ein Kleinkrämer.
Nicht überall ist Home Office tauglich, klar. Aber auch bei KTM gibt es eine gewaltige Bandbreite an Tätigkeiten die man genauso gut und besser im HO erledigen kann. Wichtig bei Meetings herumsitzen, da muss man als Oberboss natürlich schon anwesend sein.

Balrog206
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Homer

Arbeitest bei Ktm ? Weil du Insider Info hast

eston
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Statt KTM Steuer, Coronageld- und Fördergeschenke zu machen,

wäre Geld besser in die Verwaltungsreform zu investieren gewesen - und jetzt beißt er die kurzsche Hand, die ihn füttert

grötenwanderung
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kurze parteispende

ich werde mir niemals ein motorrad oder was es so gibt von KTM kaufen.
ausser fahrräder die gehören nicht pierer.

pink69
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Herr

Pierer, Sie und Ihr Konzern bekommen Unmengen an finanziellen Hilfen vom Staat obwohl Ihr Betrieb nur schwarze Zahlen schreibt. Da stimmt die Verteilung überhaupt nicht und macht eine schiefe Optik. Ihre Einschätzungen sind mehr als subjektiv zu sehen und greifen nur dann, wenn ein Betrieb wie Ihrer von Subventionen neben wirtschaftlichen Erfolg gestützt wird. Ihre Einschätzung der Kurzarbeit ist nicht richtig, zumindest generell gesehen. Kreativität ist kein Mannschaftssport und schon gar nicht möglich in Großraumbüros mit einer permanenten Überwachung. Fühlt sich ein Mitarbeiter wohl, liefert er mehr ab, das ist wohl unbestritten. Auch ist so, dass finanziell schwächere Betriebe, sich solche Büropaläste mit Wohnzimmeratmosphäre nicht leisten können, außer der Staat finanziert mit. Die richtige Herangehensweise im Job ist eigentlich der Erfolg und nicht Ihre abstruse Einschätzung der Verlangsamung wenn man Homeoffice betreibt. Sie sollen sich eher moderner orientieren als sich auf alte Businessmodelle zu versteifen.

umo10
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Das kann ich nur bestätigen

Small Talk und kurze Wege fehlen für den Speed

Miraculix11
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Du merkst aber...

...einige verstehen das nicht und schwören aufs Homeoffice. Ist prima für Sachbearbeiter aber wenn Neues entstehen soll ist die persönliche Kommunikation entscheidend für das Tempo der Entwicklung. Das war und ist auch die Linie der Impulszentren, der Kompetenzzentren, der Spin-offs der Universitäten etc. in der Wirtschaft, in den Olympiazentren des Leistungssports etc.

petera
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Und wenn Steuern sparen willst,

schier' die Regierung.

Ragnar Lodbrok
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Pierer...das ist doch der,

der bei Kurz mittels riesiger Parteispende ein Gesetz erkauft hat.... Qualitativ zahlt man bei KTM inzwischen auch gut 30% für den Namen...

Balrog206
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Naja

Ragnar aber gibt vielen Menschen einen guten Arbeitsplatz ! Die roten Kolchosen verantwortlichen haben nur Arbeitsplätze in den Sand gesetzt oder wurden von privaten aufgefangen !
Wieviele Schnarrn Gesetze haben sich die roten Vertreter ausgehandelt die letzten Jahrzehnte ( Arbeitsschutz )

GanzObjektivGesehen
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Man kann zwar auch dezentrale Systeme einigermaßen sicher bekommen.

Aber halt nur einigermaßen, und das kostet um ein vielfaches mehr. Es ist schon schwierig genug "geschlossene" Firmensysteme gegen Angriffe zu schützen. Abgesehen davon lassen sich zum Beispiel CAD-Arbeitsplätze nicht so leicht in eine Home-Office Umgebung verlegen.

Und egal was man von ihm als Mensch hält, technisch und wirtschaftlich hat er so einiges drauf....

digitalsurvivor
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Super sympathisch, dieser Herr

Die eigene Dividendenauszahlung in Millonenhöhe hamma aber vergessen, oder? Dieses Geld ist ja auch net sonderlich produktiv hinsichtlich Wachstum und Beschleunigung, oder täusch ich mich?

Auch spannend: Testen außerhalb der Arbeitszeit (Samstag und Sonntag) ;)

Miraculix11
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Dazu der Standard - ein ganz ÖVP-freundliches Blatt :-)

Die Dividende, die die operative KTM AG an die Pierer Mobility AG und Bajaj ausgeschüttet hat, sei wieder der KTM AG zugeführt worden, um den Zweiradhersteller liquiditätsmäßig zu stärken, wird seitens des Unternehmens versichert. Es sei also kein Abfluss aus der Unternehmensgruppe erfolgt.
Die rund 2.600 KTM-Mitarbeiter und weitere 1.200 Beschäftigte in der Pierer-Gruppe waren derweil auf Kurzarbeit gesetzt und bekamen bis zu 20 Prozent weniger Lohn und Gehalt.
Rechtlich wären Dividendenzahlungen auch in der Corona-Krise legal, sie gelten allerdings als verpönt. Unzulässig sind sie nur dann, wenn ein Unternehmen Unterstützungsleistungen aus dem Corona-Hilfsfonds Cofag in Anspruch nimmt. Das ist weder bei KTM der Fall noch bei der Pierer Mobility des ÖVP-Großspenders.
Im Gegenteil. Mitte Mai wurde die Produktion wieder hochgefahren, und Europas größter Motorradhersteller hat Ende Mai die Kurzarbeit für die insgesamt rund 3.800 Beschäftigten der Gruppe offiziell beendet. Der Motorradmarkt habe sich insbesondere in den USA und Europa "überraschend stark entwickelt", wovon die Marken KTM und Husqvarna besonders profitieren sollten. Die E-Bicycle-Sparte (Husqvarna und R Raymon) profitierten vom Fahrradboom und verzeichneten zweistellige Umsatzzuwächse, hieß es Ende Mai, man kündigte die "Neueinstellung von 70 Mitarbeitern nach Beendigung der Kurzarbeit" an. Der weltweite Personalstand erhöhe sich auf mehr als 4.000 Mitarbeiter – das sind mehr als vor der Kurzarbeit im März 2020.

Stadtkauz
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Ich denke, es wird ihm egal sein

ob er Ihnen sympathisch ist, oder nicht. Den meisten hier im Forum wahrscheinlich auch. Ja, ja, der Neid...

digitalsurvivor
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Dürfen Sie etwa

während der Arbeitszeit im KTM-Office posten?

cockpit
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Kauz

Warum wird hier immer Kritik mit Neid gleich gesetzt?

Stadtkauz
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Was hat Sympathie mit Kritik zu tun?

.

DukeNude
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der Herr scheint ziemlich ahnungslos darüber zu sein

was in der großen Arbeitswelt so abgeht. Wenn sein Unternehmen nicht fit ist für Homeoffice, sollte er dieses doch mal fit für die Zukunft machen. Ich bin seit 14 Jahren in einem Job, der im Homeoffice stattfindet. Meine Kollegen in den USA sitzen tausende Kilometer vom Firmenstandort entfernt zuhause, das ist dort üblich. Und ich darf dem Herren auch verraten, dass eine anderes, viel größeres Unternehmen in seiner Branche auch seit März im Homeoffice ist, wo das bestens klappt. Es gibt aber auch Unternehmen, wo man die Zukunft verschlafen hat, die raufen jetzt noch immer alle, damit sie Ihre Notebooks bekommen, die sie im April bestellt haben. Skype/Teams usw sind nichtmal bekannt. Corona trennt halt die Spreu vom Weizen.

Toyota11000
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Der Herr

scheint in seiner Bude a bissl hinten zu sein.....

hhaidacher
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Probleme IT Infrastruktur

Die Aussagen vom Herrn Pierer deuten schon sehr auf Probleme in der IT Infrastruktur vom KTM hin. Da haben's auf ein paar falsche Pferde gesetzt.

Hanna33
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...nicht nur bei den Ministerien...

wird wie zu "Kaisers" Zeiten gearbeitet auch beim Land...

Elli123
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hauptsächlich beim Land...

und darüber hinaus ein Kompetenz-Wirrwarr bei den Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern. Die Landesgesetzgebung und Landesvollziehung muss dringend abgeschafft werden. Das kann und soll sich Österreich nicht mehr leisten.