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Wegen Maskenpflicht Modehandel meldet Rückgänge bis zu 50 Prozent

Kunden wollen mit Maske nicht so lange im Geschäft verweilen. Die Maskenpflicht verleidet laut Handelsobmann Rainer Trefelik den großen Einkaufsstraßen und Einkaufszentren das Geschäft.

Masken bremsen die Einkaufsfreude © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Die bundesweite Maskenpflicht in allen Geschäften bleibt für den Handel nicht ohne Folgen. "Kauffreude stimulierend ist das natürlich nicht, aber das hängt nicht nur mit der Maskenpflicht zusammen, sondern mit der Gesamtsituation", sagte WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik zur APA. Besonders stark betroffen seien die großen Einkaufsstraßen mit Umsatzeinbußen von bis zu 15 Prozent und die Einkaufszentren mit Rückgängen weit über 20 Prozent, heißt es seitens des Handelsverbands.

"In den Innenstadtlagen sehen wir aktuell eine etwas geringere Auswirkung sowie ein Stadt-Land Gefälle - je größer die Stadt, desto stärker die negativen Effekte", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will zur APA. In den kleineren Innenstadtlagen liege der maskenbedingte Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich. Im Branchenvergleich sei der stationäre Modehandel mit Rückgängen von bis zu 50 Prozent am stärksten betroffen.

Hoffen auf Gewöhnungseffekt beim Shoppen

"Alle Bereiche, wo es ums Verweilen und Gustieren geht, sind mit der Maske halblustig", sagte Trefelik. Der Mund-Nasen-Schutz werde aber nicht mehr so verteufelt wie im April. Handelsverband-Chef Will hofft, dass kühles Wetter einen Kollateralschaden abmildert und ein gewisser Gewöhnungseffekt an die Maske beim Shoppen eintritt.

Die Kundenfrequenz sei bereits vor der österreichweiten Maskenpflicht weit unter dem Vorjahresschnitt gelegen, so Will. "Bundesweit gehen wir weiterhin von maskenbedingten Umsatzverlusten im Ausmaß von rund einer halben Milliarde Euro monatlich aus." Allein in der Bundeshauptstadt Wien dürfte das Umsatzminus bei 100 Millionen Euro pro Monat liegen.

Von Jänner bis Juli verzeichnete der stationäre Einzelhandel in Österreich einen Umsatzrückgang von 3,8 Prozent oder mehr als 1 Milliarde Euro. Handelsobmann Trefelik hält nichts von Durchschnittszahlen. "Manche Händler erlebten ein Minus von 30 Prozent, manche spürten wenig Veränderung und einige hatten ein Plus von etwa 10 Prozent", so der Branchenvertreter. Im Modehandel seien die Umsätze von Jänner bis Juli im Schnitt um ein Viertel unter dem Vorjahr gelegen.

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Danke für Ihr Verständnis.

tomtitan
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Für's Homeoffice kann man

sich ruhig etwas legerer kleiden.... ;o)) l

ingvier1977
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Rückgang um 50%?

Aber was die Onlinehändler wie Zalando und Co kassieren sieht niemand.
Möchte nicht wissen wieviel die von dem Zuckerl abgebissen haben?

tenke
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Aber wen wundert's?

Punkten könnte der stationäre Handel mit PERSÖNLICHKEIT und FREUNDLICHKEIT. Da das Interesse dahingehend oft wenig groß scheint, verwundert der Trend zum Online Shopping kaum. Häufig günstigere Ware, und dafür noch KEINE mürrische Verkäuferin, die den Mund nicht mal zum Grüßen aufbringt.

jaenner61
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ich glaube nicht.....

dass das nur mit der maskenpflicht zu tun hat. die leute haben schlicht und ergreifend zu wenig geld. im murpark zb war vor der wiedereinführung der maskenpflicht kaum was los.

melahide
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Für

den Handel schade (wobei die meisten e nur noch bei Ketten einkaufen). Dennoch - es ist eine Verschwendung. Wenn Leute teilweise Sachen nur 1 x anziehen und dann entsorgen. Irgendwas das billig in Asien produziert wurde....

Natürlich hängt da die „Modeindustrie“ mit drinnen die das ja immer suggeriert mit ihren „Trends“. Wovon ich zum Glück nie was mitbekomme

ronin1234
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Reaktion

Kann es sein das manche überlegen überhaupt dauernd neue Fetzen zu kaufen obwohl der Schrank voll ist.