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Essay Dietmar Sternad: Wie wir Wachstum neu denken können

Plädoyer für eine Zeit der Qualität: Wir können Wachstum auch anders denken. Nicht nur quantitativ als „immer mehr“, sondern auch qualitativ – als „immer besser“.

© (c) Mimi Potter - stock.adobe.com
 

Das Kreuzfahrtschiff, auf dem Tausende Passagiere auf engstem Raum zusammenleben, bevor sie wieder in die nächste Küstenstadt einfallen. Die Après-Ski-Bar im Tiroler Mekka des Wintersport-Massentourismus, wo man sich ganz dem „Feiern ohne Ende“ verschrieben hat. Der Mega-Großmarkt, über den kolportierte 90 Prozent des Gemüsebedarfs der chinesischen Hauptstadt Peking gedeckt werden. Die riesige Schlachtfabrik eines deutschen Fleischkonzerns, der im Vorjahr mit der „Verarbeitung“ von mehr als 20 Millionen Schweinen über 7 Milliarden Euro Umsatz gemacht hat.

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