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SommergesprächStefan Borgas: "Wir müssen den Jungen mehr Freiheit und Wagniskapital geben"

„Die Welt wird kleiner.“ Stefan Borgas, CEO des Feuerfestkonzerns RHI Magnesita, wähnt eine 90-Prozent-Ökonomie aber nicht von Dauer. Er setzt auf die Jugend und Flexibilität: „Ich würde alle Arbeitszeitmodelle abschaffen.“

Stefan Borgas
Stefan Borgas © ballguide/Katharina Schiffl
 

In Brasilien, dem zweiten Stammland der RHI Magnesita, wütet die Corona-Pandemie mit über 100.000 Toten und drei Millionen Infizierten. Wie leiden Sie mit und was tun Sie für Ihre Mitarbeiter?
STEFAN BORGAS: Wir leiden irre mit. Wir haben rund 200 Infizierte in den eigenen Reihen. Unsere Schutzmaßnahmen in Brasilien sind viel strenger als hier. Wir müssen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen davor schützen, das Risiko eines Krankenhausaufenthalts einzugehen. In den Werken haben wir das sehr gut im Griff und unsere Büros in Brasilien sind seit drei Monaten geschlossen.

Kommentare (8)

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jaenner61
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schon wieder einer

der das rad unbedingt neu erfinden will. natürlich darf man die augen vor neuen techniken nicht verschließen, aber alles mit maß und ziel!

migelum
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Was immer der Mann da am Kerbholz ...

... haben mag, mir stößt zunächst die Tatsache auf, dass schon wieder ein Piefke ein österreichisches Unternehmen leitet - gefühlt sind wir zunehmend, ob in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung oder Kultur durch Bundesdeutsche gleichsam okkupiert, um nicht zu sagen kontaminiert.

rouge
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Sprachlos.

Über Arbeitszeitverkürzung will er nicht mal diskutieren.
Über Arbeitslose wahrscheinlich auch nicht.
Voll sympathisch.

petera
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Dafür sind 12 Stunden Tage voll super...

... dann hat man nach 48 Stunden Arbeit eh 3 Tage frei. Ein super Modell wenn man Familie, Hobbies oder Ähnliches hat.

Dieser Herr gibt sich fortschrittlich, in Wirklichkeit wünscht er sich die Welt wie zur ersten Industriellen Revolution.

Ka.Huber
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aus Wikipedia:

" Sein Weggang von ICL ( Israel Chemicals ) wurde begleitet durch den Vorwurf einer sexuellen Belästigung, was nach Borgas eigener Aussage aber lediglich ein Kuss auf die Wange einer Mitarbeiterin an deren letzten Arbeitstag war. "

Ein ganz feiner Herr.

Ka.Huber
8
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das ist doch der

den man in der Schweiz bei der Pharma Firma den Sessel vor die Tür gestellt hat weil er eine Mitarbeiterin belästigt haben soll. Und hier macht er auf grossen Denker. Für Typen wie den wäre es besser wenn er zu Hause bleibt und sich nicht so wichtig macht.

redbull
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4 Tage, 12 Stunden Arbeit?

Dh, man ist mit Hin- und Rückweg 13 bis 14 Stunden unterwegs und wenn man kleine Kinder hat, sieht man sie an diesen 4 Tagen nicht.
12 Stunden hochkonzentriert in der Produktion oder am Bildschirm zu arbeiten, funktioniert auch nicht ohne erhöhte Fehleranfälligkeit.

petera
3
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Eine nette Parteispende an Kurz und Konsorten

hat es möglich gemacht 12 Stunden in vielen zusätzlichen Bereichen 12 Stunden /Tag zu arbeiten.

Müssen wir jetzt Danke sagen für die (legale) Korruption?