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Zum zweiten Mal Steirischer Möbelbauer Kapo ist wieder insolvent

Die Vorgängerfirma musste bereits 2018 Insolvenz anmelden. Innerhalb von nur zwei Jahren ist die Kapo Möbel und Polstermöbel GmbH wieder pleite. Der Firmensitz war vom oststeirischen Pöllau nach Graz verlegt worden.

Kapo Möbel ist erneut insolvent © Markus Traussnig
 

Die steirische Kapo Möbel und Polstermöbel GmbH musste zum zweiten Mal innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren Insolvenz beim Handelsgericht Graz anmelden, wie der Kreditschützer KSV am Dienstag mitteilte. Bereits im Februar 2018 war die damalige Kapo Möbelwerkstätten GmbH pleite, der Firmensitz wurde im Zuge der Sanierung vom oststeirischen Pöllau nach Graz verlegt, die Firma umbenannt.

Gegründet wurde die Kapo Möbel und Polstermöbel GmbH als Polzhofer Karl Beteiligungs GmbH, diese wurde mit Generalversammlungsbeschluss vom 30. September 2019 auf Kapo Möbel und Polstermöbel GmbH umfirmiert und der Gesellschaftssitz von Pöllau nach Graz verlegt.

Wie viele Dienstnehmer beschäftigt sind, war vorerst nicht bekannt, ebenso wenig die Zahl der Gläubiger. Auch zu Aktiva und Passiva gab es vorerst keine Angaben. Die Firma beschäftigt sich mit Produktion und Handel mit Möbeln und Polstermöbeln.

Antrag auf Insolvenzeröffnung von Gläubigerseite

Der jetzige Antrag auf Insolvenzeröffnung wurde von Gläubigerseite gestellt. Zur Ursache der Pleite war vorerst nichts bekannt, aber die Rahmenbedingungen - schlechte Marktlage für die Möbelbranche, Preisdruck aus Osteuropa - dürften sich seit der Insolvenz 2018 nicht geändert haben. Zudem ist laut KSV unbekannt, ob zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung noch ein aufrechter Geschäftsbetrieb gegeben war.

Zum Insolvenzverwalter wurde der Grazer Rechtsanwalt Georg Wielinger bestellt. Die Anmeldefrist für Gläubigeransprüche wurde mit 24. August festgesetzt, die erste Gläubigerversammlung für den 20. Juli anberaumt. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 7. September statt.

Kommentare (5)

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plolin
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Das ist eine bodenlose

Sauerei.
Die können tun und lassen, was sie wollen und erwischen tut es wieder die "Kleinen".

pinsel1954
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Solche "Firmen" sollte man für immer aus dem Verkehr ziehen!

Wirtschaftlich richten sie für die Allgemeinheit nur Schaden an.

tenke
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Nicht die Firmen sind aus dem Verkehr zu ziehen, sondern

die Verantwortlichen/Geschäftsleiter!
Auch wenn mein Kommentar schon einmal gelöscht wurde.

walter1955
1
22
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es reicht

und jetzt engültig schluss

hermannsteinacher
0
5
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Kein

Ungläubiger mehr!;-)