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Folgen für LieferkettenCoronavirus: Lieferschwierigkeiten bei Nintendo

Immer mehr große Konzerne spüren die Auswirkungen des Ausbruchs des Coronavirus. Es drohen Lieferschwierigkeiten.

In Japan könnte es bei der Konsole Nintendo Switch zu Produktionsengpässen kommen
In Japan könnte es bei der Konsole Nintendo Switch zu Produktionsengpässen kommen © APA/AFP/FREDERIC J. BROWN
 

Wegen des Coronavirus rechnet der japanische Nintendo-Konzern bei Produktion und Lieferung der Spielkonsole Switch und deren Zubehör für den japanischen Markt mit Verzögerungen. Diese seien "unvermeidbar", teilte Nintendo mit. Auch das Angebot des Spiels Ring FitAdventure, das Zubehör beinhaltet und in einigen Ländern schon schwierig zu bekommen ist, werde vom Virus beeinflusst.

Auch Apple könnte wegen des Virus in Schwierigkeiten kommen. Um das zu verhindern, will der taiwanische Elektronikkonzern Foxconn die Mitarbeiter einer Fabrik in China unter Quarantäne stellen. Foxconns Ziel ist es, dass die Produktion in der chinesischen Millionenmetropole Zhengzhou, von den dortigen Arbeitern auch "iPhone City genannt", am kommenden Montag wieder anläuft.

Bei der Präsentation der Jahreszahlen verwies auch Volvo auf den Ausbruch des Coronavirus in China. Die unklare Situation werde Folgen für den Betrieb in der Volksrepublik sowie die Zahlen des ersten Quartals 2020 haben, der im Laufe des Jahres ausgeglichen werden solle, hieß es. Wegen des Coronavirus hatte Volvo in seinen China-Werken die während des chinesischen Neujahrsfestes geltende Produktionspause bis 9. Februar verlängert. Auch bei der Voestalpine wurden die Betriebsferien in den chinesischen Werken bis 9. Februar verlängert. Wie es weitergeht ist unklar.

Langfristige Folgen

Sollte China das Coronavirus nicht bald in den Griff bekommen und sich die Lage nicht verbessern, könnte das längerfristig Auswirkungen auf die internationalen Lieferketten haben, sagte Martin Glatz, Handelsdelegierter der österreichischen Wirtschaftskammer in China, im Ö1-Morgenjournal des ORF-Radio. Das würde auch Österreichs Firmen betreffen.

Denn im Vergleich zum Ausbruch des SARS-Virus im Jahr 2003 seien die Importe aus China nach Österreich heute vier mal so stark und die Exporte von Österreich nach China drei mal so stark. "China ist heute viel stärker in die Lieferketten eingebunden", so Glatz. Zudem liefere die Volksrepublik heute nicht mehr nur Konsumgüter wie Turnschuhe in die Welt. "China liefert hochwertige Komponenten, die im Fertigungsprozess weltweit eine große Rolle spielen", sagte Glatz. Im Gespräch mit den österreichischen Unternehmen spüre man vor allem Unsicherheit und Ungewissheit, was die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus betrifft, so der Handelsdelegierte.

Kommentare (2)

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brosinor
2
7
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Lieferschwierigkeiten bei Nintendo....

....echt ein lebensbedrohliches Manko!

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All that Jazz
2
6
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da werden Menschen krank und sterben

und es gibt Leute, die sich über Lieferengpässe Sorgen machen....

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