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Nach EinigungChina und USA setzen neue Strafzölle außer Kraft

Ab dem heutigen Sonntag hätten sich die USA und China mit neuen Zöllen bekämpft, die Einigung auf ein Teilabkommen am Freitag verhindern aber deren Inkrafttreten. Das Teilabkommen soll im Jänner unterzeichnet werden.

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Shakehand zwischen Trump und Xi Jinping © APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
 

Nach der verkündeten Einigung über ein Handelsabkommen mit den USA hat China zusätzlich angedrohte Vergeltungszölle auch formal außer Kraft gesetzt. Die ursprünglich für diesen Sonntag geplanten Strafzölle wurden aufgehoben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Peking hatte mit Vergeltung für den Fall gedroht, dass die USA am 15. Dezember weitere Zölle verhängen werden. Beide Seiten hatten sich jedoch am Freitag kurz vor dem Stichtag auf Details eines Teil-Handelsabkommens verständigt und damit die nächste Runde an geplanten Strafzöllen vorerst abgewendet. Zudem sollen bereits verhängte Zölle teilweise zurückgefahren werden.

Unterzeichnung im Jänner

Am Sonntag hätten die USA nach ursprünglichen Plänen zusätzliche Strafabgaben von 15 Prozent auf in China produzierte Konsumgüter wie Laptops und Smartphones im Wert von rund 150 Milliarden US-Dollar verhängt. Damit wären - nach diversen vorherigen Zollrunden - auf fast alle Importe aus China, also Waren im Wert von rund 500 Milliarden US-Dollar (449,5 Mrd. Euro) pro Jahr, zusätzliche Zölle erhoben werden. Zu dieser Eskalation kommt es nun aber nicht.

Die US-Regierung rechnet mit einer Unterzeichnung des partiellen Handelsabkommens zwischen den USA und China in der ersten Jännerwoche. Besiegeln sollen es aber nicht US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Kollege Xi Jinping, sondern der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Xis Vize Liu He, wie Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Freitag sagte.

Worum es im Abkommen geht

Das Teilabkommen beinhaltet US-Angaben zufolge unter anderem Kapitel über geistiges Eigentum, Technologietransfer, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Finanzdienstleistungen und Wechselkurse.

"Sie (China) haben sich verpflichtet, ihre Ankäufe von Industrieerzeugnissen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Energie-Produkten und Dienstleistungen in den kommenden zwei Jahren mindestens um 200 Milliarden US-Dollar (rund 180 Mrd. Euro) zu steigern", sagte ein hoher Regierungsbeamter in Washington. In den kommenden zwei Jahren wolle China jährlich Agrarprodukte im Umfang zwischen 40 und 50 Milliarden US-Dollar aus den USA beziehen. Gleichzeitig gebe es noch schwierige Themen, um die es in den Verhandlungen über ein Phase-Zwei-Abkommen gehen soll.

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Danke für Ihr Verständnis.

gonde
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Es schaut so aus als hätte der POTUS schön langsam die Kontrolle verloren.

Überall Rückzieher, überall wird er eingebremst.

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duerni
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...... der POTUS - also Trump - ist ein Chaot und ein Wirrkopf, der ........

- by chance - in diese Position gekommen ist - er war doch unmittelbar nach seinem Wahlsieg erschrocken - er wußte selbst - er kann es nicht. Aber er ist in seine Stelle hineingewachsen - mit seinem begrenzten Möglichkeiten. Ganz erfolglos ist er nicht, denn die Strafzölle haben auch aufgedeckt, dass es unrealistische Vereinbarungen mit den Handelspartnern der USA gibt. Er wird auch wiedergewählt, denn die Mehrheit der "Amerikaner/innen" tickt wie Trump - "Amerika first" oder "Yes we can" sind die Erfolgsgaranten bei Wahlen - in den USA.

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