AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Haushaltsausgaben Österreicher geben fast ein Viertel fürs Wohnen aus

In Österreich werden 22,4 Prozent der Haushaltsausgaben für Posten rund um das Thema Wohnen ausgegeben.

Symbolbild
Symbolbild © maho - stock.adobe.com
 

Voriges Jahr haben die Haushalte in der EU fast 2.100 Milliarden Euro für Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe ausgegeben. Diese Summe entspricht 13 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Europäischen Union und 24 Prozent der gesamten Konsumausgaben. Damit handelt es sich um den mit Abstand größten Haushaltsposten, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mit.

In Österreich lagen die Ausgaben für Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe 2018 bei 44,38 Milliarden Euro. Das entsprach laut Eurostat 22,4 Prozent aller Haushaltsausgaben bzw. 11,5 Prozent des BIP. Die höchsten Wohnausgaben gemessen am Haushaltseinkommen hatten die Finnen (28,5 Prozent), die tiefsten die Malteser (10,3 Prozent).

Finnen zahlen am meisten

In der überwiegenden Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten sind Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe der größte Posten der Haushaltsausgaben. Hinter den Wohnausgaben lag in der gesamten Europäischen Union der Verkehr (13,2 Prozent), gefolgt Ernährung und alkoholfreie Getränke (12,1 Prozent), Freizeit und Kultur (9,1 Prozent) sowie Restaurants und Hotels (8,7 Prozent).

Die verbleibenden Haushaltsausgaben (zusammengerechnet 32,8 Prozent) verteilten sich auf Einrichtungsgegenstände, Haushaltsausstattung und regelmäßige Haushaltspflege (5,4 Prozent), Bekleidung und Schuhe (4,7 Prozent), alkoholische Getränke, Tabak und Betäubungsmittel sowie Gesundheit (jeweils 3,9 Prozent). Kommunikation (2,3 Prozent), Bildung (1,2 Prozent) und Sonstiges (11,4 Prozent), lagen dahinter.

Kommentare (3)

Kommentieren
unterhundert
1
13
Lesenswert?

Das Ihr lieben Leute war auch immer schon so.

Ich, geheiratet 1986, gab für meine Mietwohnung den Monats Verdienst meiner Gattin, Verkäuferin, aus. Was hat sich bis heute verändert, gar nichts. Seit Jahrzehnten nur leeres Gerede, um den Bart des Kaisers.

Antworten
struge1
0
7
Lesenswert?

Brauchst nur Bauen,

dann hast keine Miete, Ironie off..

Antworten
unterhundert
0
1
Lesenswert?

Ja eh, struge,

aber ab einem gewissen Alter, ist ein Haus ein Klotz am Bein. Eigentum-Wohnen ist die bessere Art zu wohnen.

Antworten