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Zehn Prozent Apple schraubt Produktion für iPhone 11 nach oben

Während das Einsteigermodell des neuen iPhone besonders gefragt sei, soll das Spitzengerät nicht so gut ankommen. Das berichtet ein japanisches Medium.

Apple-Boss Tim Cook bei der Vorstellung der neuen iPhone-11-Serie
Apple-Boss Tim Cook bei der Vorstellung der neuen iPhone-11-Serie © APA
 

Der US-Technologiekonzern Apple schraubt einem Medienbericht zufolge die Produktion der iPhone-11-Serie nach oben. Apple habe wegen einer höheren Nachfrage die Lieferanten gebeten, die Herstellung der Geräte um bis zu acht Millionen Einheiten oder etwa 10 Prozent zu erhöhen, berichtete "Nikkei Asian Review".

Insidern zufolge war besonders das Einsteigermodell gefragt, während das Spitzenmodell nicht so gut ankommt. Apple war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Der Zeitung gegenüber blieben die Zulieferer skeptisch: "Die Nachfrage ist im Moment gut. Aber wir müssen vorsichtig sein, dass wir nicht allzu optimistisch werden", sagte ein Spitzenmanager dem japanischen Blatt. "Ich hoffe, dass die höhere Nachfrage nach den neuen Modellen in diesem Jahr länger andauert als im vergangenen Jahr."

Die Aktien europäischer Chipwerte haben nach dem Bericht kräftig zugelegt. Im Frankfurter DAX gehörten die Infineon-Aktien am Freitag mit einem Plus von bis zu zwei Prozent zu den größten Gewinnern. Die Papiere von Dialog Semiconductor legten bis zu 3,9 Prozent zu, die Aixtron-Titel bis zu 3,5 Prozent. STMicroelectonis-Anteilsscheine notierten 3,1 Prozent höher.

Auch die Aktie des steirischen Chipherstellers ams legte zuletzt um rund zweieinhalb Prozent auf zu. Das Unternehmen will heute bekanntgeben, wie viele Osram-Aktien ihr nach der Kaufofferte von 41 Euro je Aktie angedient wurden. Für eine erfolgreiche Übernahme des deutschen Leuchtenkonzerns benötigt ams 62,5 Prozent aller Osram-Aktien.

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