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Schadenshöhe: 9 MillionenWieder Hypo-Prozess am Landesgericht Klagenfurt

Im Herbst wird wieder verhandelt. Diesmal wirft die Anklage Steuerberater Hermann Gabriel und Anwalt Wolfgang Kucher Untreue vor. Die ehemaligen Hypo-Chefs Kulterer und Striedinger sitzen nicht mehr auf der Anklagebank.

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Die Akten stehen bereit. Wieder geht es um Untreue. © Kleine Zeitung Helmuth Weichselb
 

Am Klagenfurter Landesgericht steht im Herbst neuerlich ein Hypo-Prozess bevor. Wieder geht es um Untreue. Die angeklagte Schadenssumme beträgt 9,19 Millionen Euro. Vor Gericht müssen Steuerberater Hermann Gabriel und Rechtsanwalt Gerhard Kucher, die beiden Ex-Bankvorstände Wolfgang Kulterer und Günter Striedinger werden nicht mehr angeklagt, weil das Strafmaß bei ihnen praktisch ausgeschöpft ist.

Kommentare (1)

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CuiBono
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Der Paragraf gehört revidiert

"Die Einstellung erfolgte nach Paragraf 192, Absatz 1, Ziffer 1"

Wenn man sich den Paragrafen da oben durch liest, ist es eine "KANN"-Bestimmung und damit nicht zwingend anzuwenden. Bei beiden "Kandidaten" ist noch "Strafluft" nach oben, also wäre - meinem Rechtsverständnis nach - der Prozess bis zu einer eventuellen Verurteilung zu führen.
Man wird das Gefühl nicht los, dass manche gleicher sind!

Außerdem wäre dieser Paragraf prinzipiell zu revidieren.
Wenn Strafrechtliches vorliegt, wäre auf JEDEN Fall ein Prozess zu führen und eine eventuelle Verurteilung für das Einzelereignis auszusprechen.
Ob man dann ein Strafenlimit nach oben installiert, das Einzelstrafen zusammenlegt und in Summe begrenzt, wäre eine andere Frage.

ICH lehne JEDE Begünstigung von Politikern und Wirtschaftstreibenden, die nachweislich die Republik bzw. "systemimanente" Teile der Wirtschaft schädigen, ab.
Ganz im Gegenteil - hier gehören die Strafen empfindlich verschärft und die Justiz endlich entsprechend ausgestattet, all diese Machenschaften auch zeitnah abzuarbeiten zu können.

Weiters sollte man sich endlich die Vermögensverschiebungen, die da überall stattgefunden haben, ansehen und die Begünstigten vorbehaltlos zur Wiedergutmachung heran ziehen.

ICH als Steuerzahler werde auch nicht geschont, wenn es darum geht, die Skandale und Schäden dieser Hin- und Herschschaften zu aplanieren und/oder "systemimante" Unternehmen am Leben zu erhalten.

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