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PharmaproduktionBartenstein investiert 60 Millionen in den Ausbau in Lannach

GL Pharma in Lannach verdoppelt um 60 Millionen Euro die Produktionskapazität. Durch den Ausbau entstehen 100 neue Arbeitsplätze.

Der Ausbau, wie er nach der Fertigstellung aussehen wird
Der Ausbau, wie er nach der Fertigstellung aussehen wird © APA/Archconsult
 

Der zur Bartenstein-Gruppe gehörende Medikamenten-Hersteller Gerot Lannach Pharma baut im weststeirischen Lannach (Bezirk Deutschlandsberg) seinen Produktionsstandort aus. Das Unternehmen investiert 60 Millionen Euro. Die Produktionskapazität soll damit verdoppelt und rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Spatenstich hat am Freitag stattgefunden.

Bei dem Neubau der Pharmaproduktion PII handelt es sich laut dem weststeirischen Pharmaunternehmen um das "mit Abstand größte Investitionsprojekt in der Unternehmensgeschichte von Gerot Lannach/G.L Pharma". Rund 15.000 Quadratmeter werden nach den Plänen von Architekt Hermann Eisenköck verbaut. Etwa 12.000 Quadratmeter sind für die Produktion, weitere 3.000 Quadratmeter als Laborfläche vorgesehen, schilderte Geschäftsführer und Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein im Gespräch mit der APA.

Erste Bagger nach Ostern

Die ersten Bagger sind an der Ortseinfahrt von Lannach südwestlich von Graz gleich nach den Osterfeiertagen aufgefahren. In zwei Jahren soll das neue Gebäude eröffnet werden, in dem neben Tabletten, Kapseln und Ampullen auch flüssige und hochpotente Arzneimittel hergestellt und entwickelt werden. "Wir konzentrieren die Produktion der flüssigen Arzneimittel in Lannach", erklärte Bartenstein.

Bisher wurden in Lannach mit Hilfe pharmazeutischer Technologien wie Feuchtgranulierung, Wirbelschichttrocknung und Filmcoating vor allem feste Arzneiformen hergestellt, am Standort Wien werden halbfeste und sterile sowie orale flüssige Darreichungsformen produziert. Der Wiener Standort im Bezirk Ottakring sei "mittelfristig gesichert", hier soll weiterhin die Sterilproduktion stattfinden.

Mit der Erweiterung des Standortes soll der bisherige Output von zuletzt 3,8 Milliarden Einzeldosen (2018) verdoppelt werden. Rund 100 neue Arbeitskräfte, vor allem in der Fertigung aber auch der Entwicklung, werden dazu notwendig sein.

760 Mitarbeiter

Die G.L. Pharma ist aus dem Zusammenschluss des Wiener Pharmaunternehmens Gerot und der steirischen Lannacher entstanden und kann insgesamt auf eine mehr als 70-jährige Geschichte zurückblicken. Die Firmen-Holding wird von Bartenstein gemeinsam mit seiner Frau Ilse gemanagt. Das Unternehmen produziert, entwickelt und vertreibt sowohl Markenprodukte als auch Generika. Der Fokus des Portfolios liegt auf Arzneimitteln für den Bereich Herz-Kreislauf, Zentralnervensystem sowie Urologie, Onkologie und Substitution. Mit 760 Mitarbeitern hat G.L Pharma als Kern der Bartenstein-Gruppe 2018 etwa 156 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Im neuen Geschäftsjahr rechne Bartenstein mit einem "mittleren einstelligen Wachstum".

Martin und Ilse Bartenstein Foto © Sabine Hoffmann

Kommentare (3)

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alwin
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Ehrliches Bild!!!

Asphalt und sonst nichts. Wenn schon den Mitarbeitern Parkplätze angeboten werden müssen, dann unters Gebäude und oder rauf aufs Dach. Die Steiermark hat eh schon genug versiegelte Flächen....

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Stephan123
11
6
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ein övp politiker denkt nicht an so etwas

dem ist das egal ...

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calcit
7
7
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Land der...

...Suderanten...

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