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Investor gibt EinblickeBenko will Versöhnung mit Dichand und keine Hilfe der Politik

Interview in der "Presse": Im Konflikt um die "Kronen-Zeitung" hat der Immobilienunternehmer Rene Benko ein öffentliches Versöhnungsangebot unterbreitet. Er gibt auch einen kleinen Einblick in das Geschäftsgebaren der Signa-Gruppe.

Rene Benko
Rene Benko © APA/Helmut Fohringer
 

Im Konflikt um die "Kronen-Zeitung" hat der Immobilienunternehmer Rene Benko ein öffentliches Versöhnungsangebot unterbreitet. Benko versichert in der "Presse am Sonntag", dass - sollte er den Anteil der Funke-Gruppe voll übernehmen - Christoph Dichand Herausgeber und Chefredakteur bleiben soll. Themen wie der Vorabgewinn der Familie Dichand müssten aber "partnerschaftlich neu geregelt" werden.

Rene Benko hält derzeit 49 Prozent an jener Firma, mit der die deutsche Funke-Gruppe ihren Hälfte-Anteil an der "Krone" verwaltet. Er bestätigt nun, dass er bzw. seine Signa-Holding Interesse daran hat, den Anteil der deutschen "Krone"-Partner voll zu übernehmen. Eine darüber hinaus gehende "unfreundliche Übernahme" des Hälfteanteils der Familie Dichand an der "Krone" strebe er aber nicht an, versichert Benko in einem seiner seltenen Interviews. Die aktuell laufenden Klagen zwischen den Gesellschaftern würde er gerne beenden.

"Verhältnis war bis vor Kurzem eigentlich gut"

"Falls Signa den restlichen Hälfteanteil erwerben sollte, würde ich gern eine aktivere Gesellschafterrolle wahrnehmen", sagt Benko, betont aber, dass die operative Führung der Zeitung in den Händen der Geschäftsführung bleibe. Er habe Christoph Dichand bereits im Vorjahr sowie in einem Brief diese Woche zugesichert hat, dass seine Rolle als Herausgeber und Chefredakteur unberührt bleiben soll. "Für mich persönlich ist Christoph Dichand der logische Nachfolger seines Vaters, Hans - der Name Dichand ist untrennbar mit der 'Krone' verbunden", sagte Benko und versichert angesichts des Widerstands der Zeitung gegen sein Engagement, dass die Unabhängigkeit der "Krone" gewahrt bleibe. "Mein Verhältnis mit Christoph und Eva Dichand war bis vor Kurzem eigentlich gut, und ich bin mir sicher, dass wir die gegenwärtigen Spannungen überwinden können", betont Benko: "Das Angebot besagt: Signa übernimmt die restlichen Anteile von Funke, die 'Krone' liegt damit wieder in österreichischer Hand, Christoph Dichand bleibt logischerweise Herausgeber und Chefredakteur, die Familie behält ihre Anteile, Themen wie Gewinnvorab und Aufgriffsrecht werden partnerschaftlich neu geregelt." Und, so Benko: "Die Friedensdividende könnte beträchtlich ausfallen."

"Habe noch nie die Hilfe der Politik benötigt"

Benko stellte in dem Interview in Abrede, beim Kauf der Möbelhandelskette Kika/Leiner sowie der Leiner-Immobilie in der Wiener Mariahilferstraße von Regierungsmitgliedern unterstützt worden zu sein. "Ich habe noch nie die Hilfe der Politik benötigt." Auch, dass die russische Sberbank Signa den Geldhahn zugedreht habe, sei falsch. "Uns hat noch nie eine Bank den Geldhahn zugedreht. Es handelt sich auch nicht um Geldhähne. Wir sind keine Kostgänger von Banken, die Geld wie Wasser in uns hineinschütten."

Signa-Bilanzsumme auf 16 Milliarden Euro gestiegen

Der Immobilieninvestor, der bei Signa firmenrechtlich keine offizielle Funktion hat, gab auch einen kleinen Einblick in das Geschäftsgebaren der Unternehmensgruppe: "Alles in allem umfasst unsere Gruppe mittlerweile eine Bilanzsumme von über 16 Milliarden Euro - davon ist fast die Hälfte Eigenkapital. Der Jahresgewinn der Signa Holding lag im Jahr 2018 bei über einer Milliarde Euro nach Steuern."

René Benkos Beutejagd

Rene Benko im Porträt: Signa-Aufsichtsratschef Alfred Gusenbauer verteidigt Benko bei Kauf von Kika-Leiner-Haus. "Ich kenne kein zweites Angebot". Im Krone-Konflikt Dichand-Funke-Benko glaubt er an "österreichische Lösung".

Zuletzt hatte das von Benko aufgebaute Signa-Imperium Schlagzeilen mit dem Kauf des Chrysler Building in New York gemeinsam mit dem US-Immobilienentwickler RFR gemacht. "Ein würdiger Einstieg in den US-Markt, wie ich meine", sagte Benko dazu in der "Presse". Die Gelegenheit habe sich durch "meine Freundschaft und Partnerschaft mit den beiden Besitzern von RFR, Aby Rosen und Michael Fuchs, ergeben.

Kommentare (6)

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wahrheitverpflichtet
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SCHEINHEILIGKEIT!

Benko stellte in dem Interview in Abrede, beim Kauf der Möbelhandelskette Kika/Leiner sowie der Leiner-Immobilie in der Wiener Mariahilferstraße von Regierungsmitgliedern unterstützt worden zu sein. "Ich habe noch nie die Hilfe der Politik abgenötigt benko so wurden verurteilt wegen Korruption eines Politikers! ICH DARF DAS JA WIEDER GEBEN WEIL ICH HAB NICHTS WAS SIE MIR WEG NEHMEN KÖNNEN ALSO KLAGEN SIE WEIL ICH DIE WAHRHEIT SCHREIBE ! UND DES IST BEWIESEN DAS SIE KURZ ANRIEFEN UND ER INTERVENIERTE FÜR SIE UND ER NAHM SIE AUCH MIT AN DIVERSEN AUSLANDSREISEN WOHLGEMERKT ALS KANZLER WENN ICH DER DICHTWAND WÄRE WÜRDE ICH IHNEN RECHTLICH DEN ZEIGE FINGER ZEIGEN

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Estarte
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SPIEL

Das Spiel heißt:
ICH WEIß VON NICHTS
ICH HABE VERGESSEN
ICH HABE NOCH NIE GEHÖRT
und es funktioniert
EINMAL MEHR !

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Irgendeiner
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Naja, das ist gut so,

zumindest die bei Gericht werden sich auch freuen nicht überraschend aus dem Urlaub zurückbeordert zu werden,nicht.

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Gedankenspiele
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Benko hat noch nie die Hilfe der Politik benötigt.

Kann sein. Dann ist die Ansammlung von Ex-Spitzenpolitikern im Dunstkreis von Benko und seiner Signa-Gruppe doch nur etwas auffällig, hat aber nichts Tieferes zu bedeuten, außer vielleicht, dass diese Ex-Pokitiker alle sehr gescheit und tüchtig sind, aber ihre Kontakte mit Sicherheit nicht im Sinne Benkos einsetzen werden.

Leute, Leute, wacht auf!

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SoundofThunder
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🤔

Die Immobilie in der Mariahilferstraße hat er dank KurzIV‘s Hilfe um 30 Millionen billiger bekommen.

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Estarte
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FREUNDE

Da die Politiker seine Freunde sind, braucht Benko
NUR DIE HILFE VON FREUNDEN !!! :):):)

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