Apple hat diesmal unter dem Namen "It's show time" zu diesem Special-Event geladen, erwartet wird, dass der Technikkonzern die Präsentation zum überwiegenden Teil neuen Abo-Diensten widmen wird. Bereits im Vorfeld wurde viel darüber spekuliert, wie sich Apple künftig als Herausforderer von Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Prime in Stellung bringen will.

19.40 Uhr: Nach einem weiteren Promotion-Film kommt Operah Winfrey auf die Bühne. Die berühmte Talkshow-Moderatorin arbeitet an zwei Dokumentationen für Apple TV+. Am Ende lässt Tim Cook noch die anwesenden Mitarbeiter von Apple aufstehen und beklatschen. 

19.30:Das Ziel von Apple TV+ ist ebenso ambitioniert, wie die Stars die der IT-Konzern bei der Präsentation auffährt. Man will das Angebot mit den besten Eigenproduktionen sein. Amazon und Netflix haben hier inzwischen ziemlich vorgelegt. Apple TV+ ist ein Abo-Service, der ab Herbst in mehr als 100 Ländern starten wird. Der Preis wird allerdings (wieder) nicht verraten.

19.00 Uhr: Tim Cook will allerdings noch mehr bieten, um die TV-Erfahrung zu verbessern. Deshalb gibt es nun Apple TV+, die eigenen Produktionen von Apple. Nach einer Präsentation betritt Steven Spielberg die Bühne. Er wird eine eigene Serie für Apple TV+ produzieren mit dem klingenden Titel "Amazing Storys". Als Nächstes kommen Jennifer Anniston und Reese Witherspoon und präsentieren ihr Projekt "The Morning Show".

Actors Reese Witherspoon, left, and Jennifer Aniston speak at the Steve Jobs Theater during an event to announce new Apple products Monday, March 25, 2019, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Tony Avelar)
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Es geht weiter mit dem Star-Aufgebot: Jason Momoa (Game of Thromes, Aquaman) und Alfre Woodard präsentieren ihre Serie "See". Nach der Präsentation von "Little America", kommt Bibo von der Sesam-Straße auf die Bühne. Er stellt die Vorschul-Serie "Helpster" vor. Den Kindern soll dabei das Programmieren näher gebracht werden.

18.50 Uhr: Nun geht es langsam ans eingemachte. Tim Cook kündigt Neuigkeiten zu Apple TV an. Die Apple-TV-App wurde überarbeitet und beinhaltet nun auch die Filme, welche die Nutzer über iTunes gekauft haben. In den USA werden auch die Kabel-Angebote eingebaut. Das Besondere: Man kann sich die Kanäle auswählen, die man sehen will und muss nicht für das gesamte Pay-TV-Paket bezahlen: Apple-TV-Channels. Wie genau welcher Betrag gezahlt wird, bleibt aber unklar.

Peter Stern, Apple Vice President of Services, speaks at the Steve Jobs Theater during an event to announce new products Monday, March 25, 2019, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Tony Avelar)
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Die Inhalte dieser Sender können jederzeit gestreamt werden. Natürlich bleiben auch Netflix und Amazon in Apple TV integriert. Die Apple-TV-App soll auch übergreifend über alle Geräte von Apple funktionieren. Ein erstes Update kommt im Mai. Das Update für Macs kommt im Herbst. Weiters wird Apple TV für Smart-TV von Samsung, Sony und weiteren Herstellern verfügbar gebracht. Das ist wohl der Anfang vom Ende für die Apple-TV-Box. Auch hier betont Apple, dass keine privaten Daten weitergegeben werden.

18.40 Uhr: Als Nächstes spricht Tim Cook über den App-Store. Er streicht heraus, dass iOS die größte Gaming-Plattform der Welt ist. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Gratis-Spielen und kostenpflichtigen. Mit Apple Arcade kommt nun ein Game-Abo im Apple-Universum. Mit einer monatlichen Rate bekommt man damit Zugriff auf viele Spiele, die sonst kostenpflichtig sind.

Am Anfang sind mehr als 100 Spiele in dem Abo enthalten. Die Spiele funktionieren Plattformübergreifend, also am iPhone, iPad und Apple-TV. Außerdem werden die Spiele auch offline spielbar sein. Die Spiele werden dabei keine Daten sammeln. Apple Acarde soll bis Herbst in 150 Ländern verfügbar sein. Der Preis bleibt vorerst ein Geheimnis.

18.20 Uhr: Auch zu Apple Pay gibt es Neuigkeiten. Tim Cook nennt zahlen. Mehr als 10 Milliarden Überweisungen wurden mit Apple Pay gemacht. Ende des Jahres soll Apple Pay dann in über 40 Ländern verfügbar sein. Der nächste Schritt ist für Cook klar: Es ist die Apple Card, ein Konkurrenzprodukt zu den klassischen Kreditkarten.

Apple CEO Tim Cook introduces Apple Card during a launch event at Apple headquarters on Monday, March 25, 2019, in Cupertino, California. (Photo by NOAH BERGER / AFP)
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Apple Card kann am iPhone binnen weniger Minuten beantragt werden. Der Service ist integriert in Apple Pay und kann daher weltweit verwendet werden. Auch die in den USA beliebten Reward-Programme werden von Apple kopiert. Sprich: Apple Card hat eine Cash-Back-Funktion. Von jedem Betrag, der mit Apple Card gekauft wird, gibt es zwei Prozent retour. Bei Apple-Produkten in Apple Stores sind es sogar drei Prozent. Apple Card verzichtet auch auf eine Reihe von Gebühren, die Kreditkarten-Besitzer in den USA üblicherweise zahlen müssen.

Apple Vice President for Applications Roger Rosner speaks during a launch event at Apple headquarters on Monday, March 25, 2019, in Cupertino, California. (Photo by NOAH BERGER / AFP)
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Bei der Apple Card arbeitet Apple mit Goldman Sachs und Mastercard zusammen. Daher wird Apple Card auch weltweit akzeptiert. Apple legt dabei Wert auf Privatsphäre. Apple speichert keine Daten über die Einkäufe. Auch Goldman Sachs wird die Daten nicht verwerten oder weiterverkaufen. Neben der App gibt es auch eine physische Karte.

18.15 Uhr: Apple News + ist eine Art Streaming-Dienst für Magazine. Ein Teil davon ist frei verfügbar, doch Abonennten haben deutlich mehr Möglichkeiten. Natürlich ist der Dienst vorerst vor allem auf die USA zugeschnitten. Es wird das Rolling Stones Magazin gezeigt oder das Time Magazin, Wired oder Marie Claire. Die Darstellung der einzelnen Artikel unterscheidet sich, je nachdem auf welchem Gerät diese dargestellt werden. Apple spricht von einer "mobile magazin experiance".

A woman passes by a magazine stand on March 25, 2019, in Cupertino, California. - Apple launched a subscription news service Monday that includes more than 300 magazines as part of the iPhone maker's pivot to services. The Apple News+ service at a cost of $9.99 per month will include the Los Angeles Times and Wall Street Journal, digital news sites and magazine titles including Rolling Stone, Time, Wired and The New Yorker.The new offering was announced at an event at Apple's headquarters in Cupertino, California where the tech giant was revealing a new emphasis on digital content and other services to offset slumps in smartphone sales. (Photo by NOAH BERGER / AFP)
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Neben Magazinen bietet Apple News + auch den Zugang zu zugriffsstarken digitalen Plattformen. Als Zeitung ist auch das Wallstreet-Journal an Bord. Die Empfehlungen für die jeweiligen Leser werden laut Apple am Gerät gemacht. Das bedeutet, Apple weiß nicht, was die Nutzer lesen und erlauben auch nicht, dass Werbetreibende die Leser tracken. Der Preis: 9,99 US-Dollar. Der Zugang kann in der Familie geteilt werden. Auf eine deutsche Ausgabe wird man aber vermutlich noch ein Jahr warten müssen.

18.10 Uhr: Apple News ist das erste Produkt, auf das Cook speziell eingeht. Es ginge darum, Nachrichten aus seriösen Quellen zu bekommen. Apple stellt das Renommee der Quelle über die Schlagzeile. Tim Cook erzählt, wie gerne er vor einem Kiosk steht und Magazine betrachtet. Allerdings könne man nicht alle lesen. Es ist quasi der Opener für das Update von Apple News: Die Nutzer bekommen den Zugriff auf eine vielzahl vom Magazinen. Und der klingende Name: Apple News+.

18:05 Uhr: Tim Cook betritt die Bühne und wird mit Applaus begrüßt. Der Tag dreht sich vor allem um Dienstleistungen, sagt Cook. Er betont, dass die Dienstleistungen, die Angebote, von Apple helfen, das Leben der Nutzer einfacher zu machen. Er verweist auf die iCloud, die den Zugriff auf Fotos von Überall erlaubt. Neben iCloud nennt er Siri, Apple Maps und Apple Pay, nicht zu vergessen Face-Time oder "Finde my iPhone". Natürlich werden auch Appstore, Apple Books und Podcasts genannt. Die meisten dieser Angebote sind gratis, betont Cook. Ein Hinweis?

18.00 Uhr: Die Präsentation startet mit einem Video, dass an die 1970er Jahre erinnert. Als "Stars" werden diverse Produkte aus dem Hause Apple genannt.