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2000 KompetenzchecksWelche Ausbildung arbeitslose Flüchtlinge mitbringen

Sind Flüchtlinge besonders gut ausgebildet oder furchtbar schlecht? Die Frage bewegt, die Suche nach Antworten aber ist komplex. Wie auch aktuelle steirische Zahlen zeigen.

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© APA
 

Im Jänner 2016 präsentiert das Arbeitsmarktservice (AMS) in Wien per Kompetenzcheck erhobene Daten zur Ausbildung von aus Syrien, Iran oder Irak geflüchteten Menschen. Der Tenor: Viele sind besser ausgebildet als angenommen. Auf jene Pressekonferenz, „die mit Abstand das meiste Medieninteresse in der Geschichte des AMS auslöste“ (AMS-Boss Johannes Kopf), folgt nun, fast genau drei Jahre später, die statistische Ernüchterung. Anfang der Woche machen Zahlen des AMS die Runde, wonach das Ausbildungslevel der zurzeit als arbeitslos vorgemerkten Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigten deutlich unter den vor drei Jahren erhobenen Niveaus liegt.

Kommentare (2)

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FB4
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Frage

Ehrlich, wie naiv kann man sein und was haben unsere Experten erwartet?????
Aber finanzieren dürfen es alle gemeinsam. Man hat jedoch den Eindruck, dass die Verantwortlichen glauben es sei ihr Geld!!!

Waren diese Experten in den Ländern und kennen sie die dortigen Systeme , oder haben sie es bloß studiert???

Ein geringer Prozentsatz ist sicher qualifiziert für unsere Ansprüche an Qualifikation.

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X22
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Positiv sehen ist angesagt, nur mit Massnahmen lassen sich die Kosten, die du ja ansprichst senken, dies funktioniert nur wenn man "richtig" investiert, ich frage mich wie fördert "unsere" Regierung dies

Ob das die ganzen Zahlen sind, lässt sich von mir nicht verifizieren, aber es zeigt auf, dass die Eingliederung funktioniert, warum es nicht besser funktioniert ist zu hinterfragen.
"7845 Menschen aus Syrien und 9512 Afghanen unselbstständig beschäftigt. Vor drei Jahren waren es noch 1109 Syrer und 3664 Personen aus Afghanistan.", ist zwar eine Steigerung von über 350%, könnte m.M. besser funktionieren, da ist die Politik gefragt.
Ob man es mit der Fluchtbewegung der 90er Jahre vergleichen kann, vergleichen kann, wie war es mit der Eingliederung damals und wie wichtig war sie für die Wirtschaft, könnte die Wirtschaftleistung abhängig von den Eingliederungen sein, ich sage mal ja, den Beweis liefert auch die Beschäftigungsstatistik, ca. ein Viertel wird durch Menschen mit Migrationshintergrund erbracht.

"Immer dann, wenn er gefragt werde, warum man ausländische Arbeitskräfte überhaupt brauche, antworte er mit einem Gedankenexperiment, sagt Peter Huber: „Stellen Sie sich einfach vor, alle Ausländer würden über Nacht Österreich verlassen.“ Die Folge wären verheerend: Produktionsstillstände in den Werkshallen, alte Menschen, deren Pflegerinnen nicht auftauchen, Krankenhäuser ohne jedes medizinische Personal. Denn der österreichische Arbeitsmarkt, so der Experte des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), sei ohne Ausländer kaum vorstellbar." ( Samstag, 29. September 2018 von Isabell Widek, News)

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