Der oststeirische Möbelhersteller ADA mit Sitz in Anger bei Weiz investiert rund 16,81 Millionen Euro (2,2 Mrd. Forint) an seinen drei westungarischen Standorten. Vorstand Gerhard Vorraber bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der ungarischen Nachrichtenagentur MTI. Die ungarische Regierung will sich mit Förderungen bis zu einem Fünftel der Investitionssumme beteiligen.
Rund 100 Jobs sollen dadurch neu entstehen, wurde Ungarns Wirtschaftsminister Peter Szijjarto zitiert. Vorraber, derzeit auf einer Möbelmesse in Deutschland, sagte, dass man mit den Arbeiten am Firmengelände in Körmend bereits im Herbst 2017 begonnen habe. Noch heuer soll der Komplex auf 7.500 Quadratmetern fertig werden und die Produktion aufgenommen werden können. Alle Erweiterungen würden auf den bestehenden Firmengeländen in Körmend, Zalaegerszeg und Nova vorgenommen, sagte Vorraber zur APA.
Mitarbeiterzahl bleibt gleich
An den ungarischen Standorten sind rund 1.370 Mitarbeiter beschäftigt, rund 700 in Körmend bzw. 670 in Zalaegerszeg und Nova. In Österreich sind es rund 530. An deren Zahl soll sich auch nichts ändern, sagte Vorraber. Am rumänischen Produktionsstandort in Salonta nahe Oradea an der Grenze zu Ungarn arbeiten rund 790 Beschäftigte.
Die ADA Möbelwerke Holding AG hat im Geschäftsjahr 2016 in der Gruppe einen Umsatz von 178,35 Mio. Euro zu verzeichnen, wie dem Firmenbuch zu entnehmen war. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) belief sich auf 5,5 Mio. Euro.