Die Zahlen des laut eigenen Angaben Marktführers bei Gebäck und Toastbrot sprechen eine klare Sprache: Das Exportgeschäft der Großbäckerei aus Vorarlberg ist stark gewachsen: In Deutschland, Tschechien oder der Slowakei lief es besser. Die Exportquote stieg 2025 um 21 Prozentpunkte auf 44 Prozent an.

Nach einem Umsatzrückgang im Jahr 2024 drehte das Geschäft der Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG 2025 wieder ins Plus. Es gab eine Umsatzsteigerung von 1,2 Prozent auf 265 Millionen Euro (2024: 262, 2023: 267), informierte das Unternehmen am Dienstag. Man behaupte sich in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, wurde betont und unter anderem auf ein Mengenwachstum von 1,9 Prozent verwiesen.

Die internationale Ausrichtung der Marke bleibe ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie und ein entscheidender Faktor für die positive Geschäftsentwicklung, hieß es. Die Exportquote lag im vergangenen Jahr bei 44 Prozent (2024: 23 Prozent).

Leichte Steigerung der Mitarbeiteranzahl

Am Standort Dornbirn wurden mit der Inbetriebnahme einer weiteren Produktionslinie die Produktionskapazitäten erhöht. Die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich leicht von 1.060 auf 1.070 Personen. Ein Schwerpunkt liege auf der Qualifizierung eigener Fachkräfte, sagte CEO Markus Stammen.

Die 1938 gegründete Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG ist nach eigenen Angaben österreichischer Marktführer im Bereich Gebäck und Toastbrot und erzeugt mehr als 100 Artikel sowie rund 30 saisonale Produkte. Außer im Heimmarkt Österreich werden Ölz-Produkte insbesondere auch in Zentraleuropa verkauft.