Daten und Programme werden heute meist in Clouds – auf Deutsch: „Wolken“ – gespeichert. Tatsächlich liegen die Daten in Rechenzentren, von herausragender Bedeutung ist dabei die Datensicherheit. Seit zehn Jahren werden die Interessen der europäischen Cloud-Betreiber von der Vereinigung CISPE – Cloud Infrastructure Services Providers in Europa – vertreten. Anexia-Chef Alexander Windbichler wurde kürzlich in den CISPE-Vorstand berufen. Anexia ist ein großer österreichischer Cloud-Anbieter aus Klagenfurt. Windbichler ist schon bisher mit scharfer Kritik an scheinbar übermächtigen Tech-Giganten wie Broadcom aufgefallen. Seine neue Aufgabe verknüpft er mit einer eindringlichen Botschaft: „Wir müssen das Ziel der digitalen Souveränität Europas verfolgen.“ “
Die Cloud in Gefahr?
„Digitaler Blackout wäre schlimmer als ein Strom-Blackout“
Marktbeherrschende Software aus den USA bedroht digitale Souveränität Europas, warnt Anexia-Gründer Alexander Windbichler. Die Gefahr dürfe nicht unterschätzt werden.
© Helmuth Weichselbraun