Ein Manager einer Voestalpine-Tochter hat jahrelang die Zahlen seines Bereichs positiver verbucht, als sie in der Realität waren. Ein entsprechender Bericht der „Oberösterreichischen Nachrichten“ (OÖN) – unter Berufung auf den am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht – wurde der Kleinen Zeitung vom Konzern bestätigt. Über zehn Jahre summierten sich die Fehlbuchungen auf 100 Millionen Euro. Zumindest zwei Personen waren beteiligt, der ehemalige Geschäftsführer der betroffenen Gesellschaft und ein Buchhalter. „Wir können den Sachverhalt von bewusst ergebnisverbessernden Fehlbuchungen bei einer deutschen Gesellschaft der Metal Forming Division bestätigen.“