Lipizzanergestüt PiberNeues Museum im Schüttkasten feierlich eröffnet

Wie stellt man ein immaterielles Kulturerbe in einem Museum dar? In Piber ist das im neuen Museum im Schüttkasten mithilfe modernster wissenschaftlicher Technik gelungen. Die Eröffnung mit zahlreichen Gästen ist ein weiterer Meilenstein, um "dem Juwel Piber noch mehr Glanz zu verleihen", so Sonja Klima.

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Sonja Klima, Erwin Klissenbauer, Wolfgang Neubauer und Barbara Eibinger-Miedl durchschnitten das Band zum neuen Museum © Heike Krusch
 

Am Anfang steht die Geschichte der Lipizzanerstute Gracia, die -  mittlerweile 22 Jahre alt -  das erste Pferd war, mit dem Gestütsleiter Erwin Movia in Piber zu tun hatte. Vor ihrer letzten Geburt vor zwei Jahren wäre sie beinahe an einer Kolik verstorben. Sie konnte gerettet werden und darf mittlerweile - als Leittier auf der Alm - ihre Pension in Piber verbringen. "Sie hat sich vom Fohlen zum Leittier entwickelt. Ich mich von einfachen Pferdepfleger zum Gestütsleiter", erzählt Movia in einem Film, der anlässlich der Eröffnung des neuen Museums im Schüttkasten in Piber gezeigt wurde. Die Geschichte steht symbolisch für alles, was das Museum, was Piber an sich, verkörpern soll.

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