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Wahlkampf in KöflachÄrger um "Forderungen an die Stadtgemeinde"

Nach außen hin propagieren die Parteien einen ruhigen Wahlkampf hinsichtlich der Gemeinderatswahl am 28. Juni. Hinter den Kulissen hat der "Wortkampf" in Köflach aber längst begonnen.

Am 28. Juni werden die Bürger entscheiden, wer künftig im Köflacher Rathaus das Sagen hat © Andrea Kratzer
 

Offiziell will man den Wahlkampf im Zuge der bevorstehenden Gemeinderatswahl ganz ruhig angehen. Kaum Plakate, keine Hausbesuche, wenig Werbemittel. Aber hinter den Kulissen ist der „Kampf“ bereits in vollem Gange. So erreichte dieser Tage eine Nachricht von Köflachs Bürgermeister Helmut Linhart (ÖVP) und Finanzstadtrat Johann Bernsteiner (SBK) die Redaktion der Kleinen Zeitung. Stein des Anstoßes waren die Social Media Aktivitäten des politischen Mitbewerbers SPÖ. Auf Facebook veröffentlichte der rote Spitzenkandidat Bernd Jammernegg seine „Forderungen an die Stadtgemeinde.“ Es handelt sich unter anderem um 50-Euro-Gutscheine für alle durch die Corona-Krise arbeitslos gewordenen Köflacher oder die Aussetzung der Kindergarten und Krippengebühren für das restliche Jahr 2020. „Unser Wahlprogramm vom Frühjahr hat sich grundsätzlich nicht geändert“, so Jammernegg gegenüber der Kleinen Zeitung. „Aber wir befinden uns in einer Krise und auf diese müssen wir als Politiker reagieren.“

Kommentare (2)

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kebau1605
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Es ist eigentlich kein Ärger sondern schlichte Verwunderung.....

Ich ärgere mich keinesfalls über diese Forderungen, ich bin aber massiv verwundert. Wir fordern und helfen nicht nach dem Gießkannenprinz, sondern anlassbezogen nach Prüfung der Einzelfälle. Aber die Taktik der SPÖ ist nicht verwunderlich, ist man es ja über Jahrzehnte hinweg gewöhnt gewesen, Geld ohne zu prüfen einfach sinnlos aus dem Fenster zu werfen.
Wir als SBK wollen jedenfalls den mittlerweile bewährten und eindeutig erfolgreichen Weg für Köflach mit allen Ortsteilen, Bürgerinnen und Bürgern weiter beschreiten.
Ihr SBK-Gemeinderat und Kulturreferent Franz Kerschbaumer

laster
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6
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für wen ist der erfolgreiche Weg?

ja, es wurde viel in Infrastruktur inverstiert (da ist anscheinend noch genug Geld vorhanden) und das ist auch gut so aber dadurch geht es keinem Bürger finanziell besser. Die Ausseztung der Kindergartengebühren würde vor allem vielen Familien helfen und damit wird das Geld nicht aus dem Fenster geworfen, wie Sie es meinen. Und genau so sehe ich auch die Forderung der 50,00 Gutscheine. Diese kämen im Gegensatz wieder unserer Wirtschaft zugute. Aber man kann halt gegen alles sein, was die Opposition vorschlägt.