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GesetzeslückeZehn Stunden auf Totenbeschau gewartet

Weil sich Ärzte aufgrund des neuen Bereitschaftssytems nicht mehr an alte Verträge mit den Gemeinden gebunden fühlen, die sie zur Totenbeschau ermächtigen, kann oft stundenlang kein Arzt für diese Tätigkeit gefunden werden. Politik arbeitet an Gesetzesnovelle.

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Der Tod eines Angehörigen ist immer eine sensible Phase, die Gesetzeslücke macht die Situation nicht leichter
Der Tod eines Angehörigen ist immer eine sensible Phase, die Gesetzeslücke macht die Situation nicht leichter ©  Fotolia
 

Ein Angehöriger verstirbt. Ein Arzt muss den Tot feststellen, die Totenbeschau wird veranlasst. Erst danach kann ein Bestatter den Toten abholen. In Köflach kam es in diesem Zusammenhang unlängst zu zwei unliebsamen Erlebnissen. Bürgermeister Helmut Linhart: „Ein Angehöriger wartete sechs Stunden auf einen Arzt, ein anderer musste zehn Stunden ausharren. Gerade bei diesen Temperaturen ist das untragbar.“

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Juli1030
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Dieses Problem

Gibt es nicht erst seit der neuen Regelung der Ärztebereitschaft. Bereits jahrelang wird das Problem von seiten der Politik vor sich hergeschoben und noch niemals eine praktikable Lösung gefunden. Es werden die Hinterbliebenen in ihrer Trauer alleingelassen. Traurig das es so sein muss.

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