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Steirer des TagesGeburtstagskind Leo Lukas und die Mauschler

Leo Lukas ist heute 60 Jahre alt. 50 Künstler-Kollegen gratulieren dem gebürtigen Köflacher heute bei einer Benefizgala.

Leo Lukas ist nicht nur als Kabarettist bekannt, er ist auch erfolgreicher Autor und Musiker. Heute feiert er den 60. Geburtstag © Schrage
 

"Es ist ein eigenartiges Gefühl. Grundsätzlich finde ich es entzückend, aber je näher der Abend kommt, desto mulmiger wird mir“, schmunzelt der gebürtige Köflacher Kabarettist, Musiker und Autor Leo Lukas. Was dem Bühnenprofi derartiges Lampenfieber beschert? Heute Abend wird ab 20 Uhr im Stadtsaal in Wien der 60. Geburtstag des Künstlers mit einer Benefizgala zugunsten des Integrationshauses gefeiert.

Leo Lukas darf aber nur zuschauen. Auf der Bühne stehen 50 seiner Kollegen, mit denen er zusammenarbeitete. Von Josef Hader bis Gunkl: jede(r) wird entweder eine Nummer oder ein Lied des Jubilars vortragen.
„Es wurde vor mir geheim gehalten, wer was macht. Sie mauscheln um mich herum“, sagt Lukas, der sonst kein Freund von großen Geburtstagsfeiern ist.

Sein Resümee zum „Runden“: „Es ist schon einiges passiert in den 60 Jahren. Ich habe viel Blödsinn gemacht, aber auch ein paar Sachen richtig“, gibt sich der vielseitige freischaffende Künstler bescheiden. Als seinen größten Erfolg bezeichnet er die Tatsache, dass viele junge Kollegen wie Clemens Maria Schreiner oder Pepi Hopf ihn als Regisseur engagieren.

Zur Person

Leo Lukas wurde am 8. Jänner 1959 als Sohn eines Bergarbeiters in Köflach geboren. Nach der Matura studierte er in Graz einige Semester Theologie, war Lokalreporter bei der Kleinen Zeitung und ist seit 1984 hauptberuflich Kabarettist.
Lukas ist Vater zweier Töchter (36, 16) und eines Sohnes (10). Zudem ist er erfolgreicher Autor und verfasste auch unzählige Perry-Rhodan-Romane. Seine Programme begleitet er als Musiker mit Gitarre und Akkordeon. Der Weststeirer verfasste auch Lieder wie das Jungschar-Lied „Es ist schön, solche Freunde zu haben."

Lukas ist nach der Matura von Köflach nach Graz gezogen. Nach dem Studium von einigen Semestern Theologie an der Grazer Universität war er einige Jahre Journalist bei der Kleinen Zeitung, ehe es ihn als Kabarettisten nach Wien verschlug. „Dennoch habe ich noch viel Bezug zur Steiermark, weil die Oma meines Sohnes in Voitsberg lebt.“ Zudem ist er öfter bei seinem Bühnenpartner Simon Pichler in Graz (Kabarett „Fremde Federn“). „Das ist mein bester Freund. In Wien fühle ich mich ganz nach Hödlmoser als steirische Einmann-Demonstration“, so der gebürtige Weststeirer, der derzeit viele Lesungen aus seinem kürzlich erschienenen „Das große Leo Lukas Lesebuch“ hält.

Große Freude machen ihm seine drei Kinder. Die Töchter sind 36 und 16, der Sohn zehn Jahre alt. „Die Älteste ist Soziologin, die jüngere Schulsprecherin im Gymnasium und mein Sohn spielt Gitarre und Fußball“, so Lukas stolz. Ob er zu seinem 60. Geburtstag mit einem zünftigen „Sauschneider“, dem weststeirischen Kultgetränk – gemixt aus Bier und Himbeerkracherl – anstoßen wird? „Ich hoffe, dass sich das ausgeht. Aber das muss in der Heimat sein.“

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