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Neues Atelier in GrazGustav Trogers „Minifundus“ wird 2019 zur Eintagsfliege

Der weststeirische Künstler Gustav Troger ist nach seinem Amerika-Trip wieder in steirischen Gefilden aktiv.

Gustav Troger arbeitet derzeit in seinem neuen Atelier in Graz © Andrea Kratzer
 

Gerade erst von seinem zweimonatigen USA-Aufenthalt retour, steckt der gebürtige Kohlschwarzer Künstler Gustav Troger bereits in seinem nächsten Projekt. „Ich habe neue Räumlichkeiten in Graz bekommen und werde dort ein Atelier einrichten“, so Troger, der lange in Bärnbach gelebt hat und dort auch immer wieder auf Besuch bei den Schwiegereltern ist.

Von New York retour nach Graz

Dort ist in einem Doppelcontainer ein fünf Meter langer und 1,80 Meter hoher Schriftzug mit dem Wort Fad zwischengelagert. „In der neuen Halle in einer aufgelassenen Firma in Webling richte ich mir das Atelier wie das Innere meines Gehirns ein“, schmunzelt Troger. Interessanterweise hat der Künstler in dieser alten Halle, die 150 Quadratmeter groß und sechs Meter hoch ist, vor 40 Jahren als Schweißer gearbeitet. „Bei einem Termin im Skulpturenpark bin ich mit dem Juniorchef ins Gespräch gekommen und ich habe die Halle gemietet“, so Troger.

Dort wird der Künstler bis zum Frühjahr 2019 sein „Minifundus“ errichten und das Atelier öffentlich machen. „Aber nur für 24 Stunden unter dem Motto Eintagsfliege“, schildert Troger, der auch als Mirror Man mit seinem verspiegelten Anzug bekannt ist und in Köflach das verspiegelte Pferd am Rathaus und die Kugel beim Kosir in Bärnbach geschaffen hat.

„In Amerika habe ich mit dem Spiegelanzug, der 60 Kilo wiegt, gearbeitet. Wir haben ein Video gedreht“, so Troger, der in New York, San Francisco und Los Angeles künstlerisch tätig war und seine Werke ausstellte.

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