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Österreich liestVoitsberg liest nicht nur eine Woche im Jahr

Diese Woche steht das ganze Land unter der Initiative „Österreich liest“. Im Bezirk setzt man aber eher auf ganzjährige Leseprojekte.

Brigitte Sturm von der Voitsberger Stadtbücherei veranstaltet einen Bücherflohmarkt © Heike Krusch
 

Österreichs Büchereien treten in dieser Woche im Rahmen der Initiative „Österreich liest“ vor den Vorhang, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder mehr zum Lesen zu animieren. Auch im Bezirk Voitsberg engagieren sich einige Büchereien und Schulen im Rahmen der Initiative.

So können Buchliebhaber in der Voitsberger Stadtbücherei in dieser Woche während der Öffnungszeiten bei einem Bücherflohmarkt neue Leseschätze erstehen. Leiterin Brigitte Sturm ist froh, im heurigen Jahr überhaupt dabei sein zu können. Nach dem Hochwasser vergangenen August war die Bibliothek lange nicht zugänglich gewesen. „Ich bin erleichtert, dass wir den Flohmarkt veranstalten können. Es hat lange Zeit nicht danach ausgesehen“, freut sich Sturm.

„Voitsberg liest“

Voitsberg:
Flohmarkt in der Stadtbücherei; Dienstag und Donnerstag 14 Uhr bis 20 Uhr; Mittwoch und
Freitag 11 bis 15 Uhr

Ligist:
Flohmarkt in der Bücherei Ligist; Dienstag
10 bis 13 Uhr, Donnerstag 17 bis 19 Uhr, Sonntag 9 bis 11.30 Uhr

Auch in Ligist veranstaltet die Bücherei im Rahmen von „Österreich liest“ einen Flohmarkt während der Öffnungszeiten. Bibliothekarin Gabriele Jud lädt dabei Jung und Alt auf einen Besuch ein: „Am Dienstag dauert der Flohmarkt von 10 bis 13 Uhr, am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und am Sonntag von 9 bis 11.30 Uhr.“ Vor allem für Kinder hält sie das regelmäßige Lesen für besonders wichtig. „Beim Lesen taucht man in neue Welten ab und kann viel dabei lernen“, sagt Jud.

Projektarbeiten

Das BG/BRG Köflach verpackt die heurige Initiative in ein Projekt, musste den Termin allerdings auslagern. „Durch die vielen Veranstaltungen in der Schule haben wir unsere interne ,Österreich liest’-Projektwoche auf Anfang November verlegt“, erklärt Bibliotheksleitern Hildegard Kasper. Am 8. und 9. November verbringen die ersten Klassen dann zwei Stunden in der schuleigenen Bibliothek. Dort entdecken die Kinder gemeinsam mit den Bibliothekshelfern Bücher und müssen durch sinnerfassendes Lesen Codes, Rätsel und Geheimschriften entschlüsseln. „Wenn man Kinder in die Welt der Bücher einführen will, ist es wichtig, ihnen eine spannende, aufregende Grundlage zu bieten“, so Kasper.

 

Kinder und Jugendliche sollten sich das ganze Jahr über mit Büchern beschäftigen.

Beate Zalar, Bibliotheksleiterin Bärnbach

Die Bibliotheken in Bärnbach und Köflach setzen im heurigen Jahr aus – aus bestimmten Gründen. „Kinder und Jugendliche sollten sich das ganze Jahr über mit Büchern beschäftigen. Ich vergleiche diese Initiative immer mit dem Muttertag. Es ist eine schöne Sache, aber das Jahr hat zwölf Monate. Deshalb locke ich Kinder und Erwachsene immer wieder mit Projekten in die Bücherei“, erklärt Beate Zalar von der Bücherei Bärnbach. Gabriele Gschiel vom Kunsthaus Köflach sieht das ähnlich: „Wir veranstalten unter dem Jahr viele Lesungen und oft ist es schwierig, Autoren genau für diese eine Woche zu gewinnen. Auch für die Kleinsten bieten wir regelmäßig Vorlesenachmittage an, das soll sich nicht auf einen begrenzten Zeitraum beschränken. Lesen sollte zum Alltag gehören.“

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