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Jandl hatte Lust auf eine Veränderung

Der Flügelspieler der HSG Bärnbach/Köflach wechselt im Sommer in die Obersteiermark.

 

HANDBALL. Es war an der Zeit für eine Veränderung. Stephan Jandl (24) verlässt nach 18 Jahren die Weststeiermark und wechselt nach Leoben. "Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder Angebote", sagt Jandl, "ich hatte aber nie das Verlangen, zu gehen. Es war eine absolute Bauchentscheidung." Der noch ein weiteres Jahr gültige Vertrag mit den Weststeirern wurde auf Wunsch des Spielers aufgelöst. "Er hat uns gebeten, ihm keine Steine in den Weg zu legen", sagt HSG-Boss Gerhard Langmann, "es ist schade, dass er geht, aber wir wünschen ihm alles Gute."

Neben den sportlichen Reizen zieht Jandl auch die Universität nach Leoben. Ende des Jahres sollte er sein Maschinenbaustudium in Graz abschließen und "dann kann ich an der Montanuniversität Leoben vielleicht noch ein Doktorat anhängen." Jandls Zielstrebigkeit - er galt als eines der größten steirischen Golftalente - zeigt sich auch auf dem Platz. Er war jahrelang eine Säule der 88er-Auswahl und brachte es im österreichischen Herren-Nationalteam immerhin schon auf sechs Einsätze. Zuletzt war er auch beim Lehrgang in Piberstein dabei, es war sein insgesamt vierter. Seinen Platz am rechten Flügel wird künftig wohl Eigenbauspieler Thomas Vodica (25) einnehmen.

Jandl ist nach Georg Rothenburger (Aue/GER), Sasa Barisic-Jaman (Linz) und Peter Schildhammer (St. Pölten) der vierte Neuzugang für die kommende Saison. Allerdings haben die Montanstädter auch einen weiteren Abgang (nach Damir Djukic und David Herrgesell) zu vermelden. Der argentinische Nationalteamspieler Leonardo Querin wechselt nach Frankreich. Der Linkshänder geht nach einem Jahr in Leoben zu Billere (FRA). Damit ist die Shoppingtour der Leobener noch nicht abgeschlossen. Klub-Chef Claus Hödl ist aber nicht nur auf der Suche nach einem Querin-Ersatz. GEORG MICHL

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