Der „Stallhofener Bartl“ war in der Weststeiermark für Generationen von Eltern ein hilfreiches Erziehungsmittel. Half bei den Kindern weder Schimpfen noch Schelten, dann wurde mit dem besonders wilden und strengen Stallhofener Bartl gedroht. „Bartl“, so werden die Krampusse in der Weststeiermark genannt. Und Stallhofen kann mit noch etwas aufwarten: Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Nikolaus geweiht, der am 5. Dezember, dem Vorabend seines Namenstages, zu den Kindern kommt und sie belohnt.
Um die Krampushöhle
„Weg vom kommerziellen Wirbel“: Neuer Anstrich für die Stallhofener Krampustage
Ruhiger, kinder- und familienfreundlicher sollen die Krampus- und Nikolaustage in Stallhofen werden. Anfang Dezember wird das traditionelle Brauchtum an fünf Tagen gepflegt.
© Karl Mayer