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EinwohnerzahlenGleisdorf könnte Weiz 2026 überholen

Hält der Trend der vergangenen Jahre an, dann wird Gleisdorf in rund fünf Jahren mehr Einwohner haben als Weiz. Für den Norden des Bezirks zeichnet sich eine leichte Entspannung der Abwanderung ab.

Gleisdorf ist für die Bevölkerung weiterhin sehr anziehend © Günter Pilch
 

Die Statistik Austria hat die aktuellen Einwohnerzahlen mit 1. 1. 2021 veröffentlicht und der langjährige Trend, dass der Norden stetig schrumpft, während der Süden zum Teil enormen Zuzug aufweist, weist zumindest Risse auf. Neben Fischbach, das schon seit fünf Jahren wieder wächst, hat heuer auch die nördlichste Gemeinde des Bezirks nicht mehr verloren (plus ein Einwohner). Und das könnte in den nächsten Jahren auch auf Nachbargemeinden zutreffen, denn sowohl in Gasen als auch in Miesenbach und Strallegg sind Wohnprojekte geplant. In Strallegg entstehen sogar 30 Bauplätze, wie Bürgermeisterin Anita Feiner erzählt.

Kommentare (4)
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NIWO
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Ganz einfach.

Weiz war eine schöne Stadt hat aber mittlerweile nichts mehr zu bieten.
Da hilft auch ein Kino oder der Prachtboulevard nichts. Weiz hat den Anschluss verpasst da man nur auf alte Gechäftsleute gehört hat.

Hieronymus01
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Gleisdorf gehört eben schon zum Speckgürtel von Graz.

Günstiger wohnen und Arbeiten und Fortgehen in Graz.
Wenn ich kein soziales Umfeld hätte, würde ich mich auch in so einer Region ansiedeln.

kritik53
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Wachstum

Ich glaube nicht, dass man das so einfach auf die Führung der Stadt Gleisdorf zurück führen kann. Tatsache ist, das Gleisdorf so verkehrsgünstig und im Nahbereich der Landeshauptstadt liegt. Müsste ich einen neuen Standort gründen, würde ich Gleisdorf auf jeden Fall vor Weiz ins Auge fassen. Als Pendler käme ich von Gleisdorf aus wesentlich leichter nach Graz und den dazugehörigen Speckgürtel. Natürlich hat Gleisdorf auch von der Eingemeindung der Nachbargemeinden profitiert, was aber keineswegs als Erfolg der Stadtführung gesehen werden kann, sondern die logische Folge von Zusammenschlüssen ist.
Ich bin kein Gleisdorfer, habe aber versucht, die Zahlen nach logischen Grundsätzen zu analysieren.

Nixalsverdruss
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Das Rezept für eine boomende Stadt:

Man nehme:
Einen Bürgermeister mit einem Vorstandssitz in einer Wohnbaugesellschaft
Einen Baumeister im Stadtrat
Eine Raumordnung, die keine Rücksicht auf Grünland nimmt
Ein Bauamt, das vieles (wenn nicht alles) zulässt
Dazu noch viele Möchtegern-Baumeister, Billighauserzeuger, gewürzt mit ein paar Leitungsverleger ...
Das alles vermengt man, lässt man über 20 Jahre lang zusammen aufgehen, fusioniert sich ein paar Umlandgemeinden dazu als Spielfläche - sucht sich die notwendigen "Gemeindeakteure" dazu - und schon hat man eine Stadt, die den Grünraum verdrängt, ein Objekt ums andere bauen lässt und so alles zu betoniert ...
Ein Rezept, dass zu hundert Prozent gelingt - leider sind die Profiteure aber nur ein paar wenige, die das nötige Geld haben oder dafür bekommen.
Und dann wundert sich die Politik, dass die Leute nicht mehr zur Wahl gehen!