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SteiermarkFlüchtlinge auf Lesbos: Kirchen fordern Aufnahme

Immer dringlichere Appelle aus der Steiermark an die Bundesregierung in Wien.

Im griechischen Flüchtlingslager Kara Tepe
Im griechischen Flüchtlingslager Kara Tepe © APA
 

Starke Regenfälle und tiefe Temperaturen haben zuletzt die Lage in den griechischen Flüchtlingslagern weiter verschärft. Viele Kirchen und kirchliche Organisationen in der Steiermark (und darüber hinaus) haben darauf mit einem dringenden Appell reagiert, endlich betroffene Flüchtlinge aufzunehmen.

Kommentare (1)
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zweigerl
6
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Botschaften aus dem oststeirischen Traumland

"Mit Österreichs Hilfe würden sich hoffentlich auch andere EU-Länder anschließen." Gibt es eigentlich in den Denkganglien dieser kirchlichen Träumer noch die Evidenz des Faktischen, das unumstößlich die Tatsache der Nichtaufnahme von Flüchtlingen zB in den osteuropäischen EU-Ländern festgeschrieben hat? Nicht zu reden davon, dass die fatalen Pull-Effekte der Räumung von Flüchtlingscamps Dutzendemale demonstriert worden sind. Gilt bei aller humanitären Geste noch Logik und Empirie?
Es ist insbesondere unerträglich, dass durch diese Appelle wider die Vernunft die besonnene Migrationspolitik der österreichischen Regierung an den moralischen Pranger gestellt wird. Die setzte sich das Ziel, nach einer einigermaßen bewältigten Integration der hunderttausenden ausländischen Menschen weitere bewältigbare Projekte der Aufnahme von Flüchtlingen zu starten, die durch die autokratische Willkür arabischer Despoten aus ihrem eigenen Land hinausgejagt worden sind.