Im Weizer Rathaus wurden am Freitag zwei sogenannte IWB-Projekte präsentiert. IWB steht für Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und wird von der EU gefördert. Projekt eins wurde von der Industrieansiedelungs-GmbH St. Ruprecht-Weiz eingereicht, die sich seit zwei Jahren zum Ziel setzt, neue Industriebetriebe in der Region anzusiedeln. Nach dem Vorbild der früheren Kooperation der mittlerweile fusionierten Gemeinden Weiz und Krottendorf wird die Kommunalsteuer gesplittet. Konkret geht es jetzt um die Aufschließung eines zehn Hektar großen Gebiets im Raum Preding Süd, das nach den modernsten Bedürfnissen aufgeschlossen werden soll. Neben der Erschließung werden auch die Themen Mobilität und Logistik bearbeitet. Das Projekt kostet rund 1,5 Millionen Euro, 943.000 Euro kommen aus den Fördermitteln von EU und Land Steiermark. Bis Ende 2020 soll alles umgesetzt werden.