Vermischt man ein bisschen „Määäh“ mit ein bisschen Sonne – was kommt da raus? „Maera“, wenn es nach Marco Sacco geht. Hinter dem Namen steckt seine neue Eismarke („Ra“ bedeutet übersetzt Sonne; „Mae“ steht für „Mäh“). „Ein Traum von meinem Papa“, erzählt der Chef der beliebten und wiederholt ausgezeichneten Pizzeria im Weizer Kunsthaus.
Sein Vater half auch bei der Entwicklung seines neuesten Projekts. Anstatt von Kuhmilch, wird „Maera“ mit Milch der Weizer Schafsbauern produziert. Die unterschiedlichen Sorten entstehen in enger Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten.
So gibt es etwa Eis aus Erdbeeren der Bauers Beeren GmbH in Wollsdorf oder Kürbiskernöleis von Steirerkraft. Außergewöhnlich findet auch Sacco. „Wir denken auch an ein Käferbohneneis“, erzählt er. Sein „Maera-Eis“ gibt es aktuell beim Eisstand „Piccolo“ direkt am Weizbach und ab 1. Mai im Gleisdorfer Wellenbad.
Hier eröffnet der Unternehmer nämlich sein zweites Lokal „Sacco am Wasser“. Viele Projekte, viele Ideen. Doch das war's noch nicht gewesen. Den Piccolo-Stand etwa will Sacco ganzjährig betreiben. Im Winter, so verrät er, soll es dort Crêpe, also dünne Pfannkuchen, geben.
Eisliebhaber kommen in der Stadt Weiz gerade auf ihre Kosten, denn auch Ingo Reisinger probiert sich jetzt daran. Er betreibt und verwaltet einen Kiosk zwischen Hofer und Müller in der Kapruner Generator Straße. „Das Eis kaufe ich von der Eisoase zu“, erzählt der ehemalige Bürgermeister der Stadt Weiz.
Die Eisoase Wagner GmbH sitzt in Pischelsdorf und hat Verkaufsstände in Hartl, Sinabelkirchen, Pischelsdorf und Viertelfeistritz. Die werden von dem Unternehmen selbst betrieben.
Angenommen werde der Stand in Weiz gut: „Der Standort ist stimmig und direkt an der Nord-/Südachse. Die Schüler, Müller, Siemens, Andritz, Siedlungen sind in der Nähe“, zählt Reisinger auf. Die Parkfläche rund um den Eisstand sei ein Vorteil. Angestellt ist eine Mitarbeiterin. Reisinger selbst arbeitet regelmäßig mit.
Doch nicht nur dem Eis widmet er sich aktuell, sondern auch den Trüffelpralinen. Die „Trüffelthek“ ist im ehemaligen Geschäft „Prime Shoes“ beim Kunsthaus Weiz beheimatet. „Hier gibt es aber keinen klassischen Thekenverkauf. Ich bin im B2B-Bereich tätig. Die Trüffel gibt es auch in drei Fachln in Graz und in einem Fachl in Leoben“, erzählt Reisinger.