Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Regional KaufenWir bringen Händler und Kunden auch im Lockdown zusammen

Schon fast 500 Unternehmen aus den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg bieten auf der Plattform #regionalkaufen der Kleinen Zeitung ihre Waren an. Damit kann man auch während des Lockdowns den regionalen Handel unterstützen.

Wolfgang Stelzl verkauft weiterhin Weihnachtssterne und Adventkränze per Zustellung
Wolfgang Stelzl verkauft weiterhin Weihnachtssterne und Adventkränze per Zustellung © Privat
 

Seit heute, Dienstag, ist es soweit: Die meisten Geschäfte in der Region müssen aufgrund des Corona-Lockdowns geschlossen bleiben. Frühestens am 7. Dezember werden sie ihre Türen wieder öffnen können.

Die gute Nachricht: Geschenke für die Lieben zu Weihnachten oder für den persönlichen Bedarf sind auch mit ein paar Mausklicks zu ordern. Wer lieber den regionalen Handel als internationale E-Commerce-Riesen unterstützt, hat dazu viele Möglichkeiten. So bieten viele Geschäfte in der Region  mittlerweile eigene Onlineshops an, bei denen auch in den nächsten Tagen eingekauft werden kann. Und sie sind zudem sehr flexibel.

Einfache Händlersuche

Auf der Plattform #regionalkaufen der Kleinen Zeitung, die schon im ersten Lockdown im Frühling erstellt wurde, haben sich schon fast 500 Unternehmen aus den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg registriert - vom Juwelier über Schuhhandel bis zum Baumarkt und Weinbauern. Händler können sich übrigens weiterhin kostenlos registrieren, wie es schon bisher mehr als 4600 in der Steiermark und in Kärnten getan haben.

Adventkranz per Zustellung

Ein gutes Beispiel ist Wolfgang Stelzl, der gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard in Oberhaag und St. Johann im Saggautal zwei Gärtnereien betreibt. Die Rückbesinnung aufs Gärtnern ist mit Corona und vor allem durch den ersten Lockdown stark gewachsen: Aus staubigen Balkonen wurden grüne Refugien und im Gemüsegarten stach plötzlich eine bunte Sortenvielfalt ins Auge. Nach dem Inkrafttreten des zweiten Lockdowns mussten alle Floristen schließen und nur Gärtnereien dürfen Adventkränzen und Weihnachtssternen weiter verkaufen.

Blumenverkäufer Wolfgang Stelzl ist einer der regionalen Händler, die bei der Aktion #regionalkaufen der Kleinen Zeitung mitmachen und ihre Produkte auch weiterhin in den Regionen ausliefern. Die ersten Bestellungen für einen Adventkranz per Lieferung sind bereits am Vormittag eingegangen: „Ich glaube, es werden noch mehr werden“, zeigt sich der Florist zuversichtlich. Weil jeder Kunde seine eigene Vorstellung vom perfekten Kranz hat, geht Stelzl individuell auf die Wünsche seiner Kunden ein: „Farbthema, Kerzen und Größe kann jeder für sich wählen.“ Der Blumenhändler hat viele positive Rückmeldung für seinen Zustellservice erhalten: „Weil Besuche wegfallen, bestellen die Leute Blumen und überraschen so ihre Liebsten.“

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.