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WildonJosef Hirschmann ficht die Gemeinderatswahl an

Auch in Wildon hat die Wahl ein politisches Nachspiel. Gemeinderat segnete indes Verkehrskonzept ab. Koalition zwischen ÖVP und Grünen finalisiert.

Sujetfoto
Sujetfoto © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Ein politisches Nachspiel hat die Gemeinderatswahl jetzt auch in Wildon. ProWildon-Fraktionsvorsitzender Josef Hirschmann ficht das Wahlergebnis an. „Es gibt eindeutige Vorgaben in der Gemeindewahlordnung. Vier Punkte wurden nicht eingehalten“, sagt Hirschmann. So stimmte etwa die Anzahl der Briefwahl-Stimmzettel nicht mit der Anzahl der ursprünglich ungeöffneten Briefwahl-Kuverts überein. Auch soll ein Beisitzer die Stimmzettel derart gefaltet übergeben haben, dass auf den ersten Blick nur die Parteien auf den Listenplätzen 1 bis 4 offen ersichtlich waren. Teils wurden die Stimmzettel nicht von den Wahlleitern ausgegeben.

Kommentare (2)
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kritiker47
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9
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Da muss der Hirschmann seinen eigenen Sohn befragen, denn der war ein Wahlleiter, wo dies alles geschehen sein sollte, oder nicht ?

Die zusammengefalteten Stimmzettel wurden anscheinend von einem Waklzeugen der "Pro Wildon" den WählerInnen ausgehändigt, der sich normalerweise überhaupt nicht einmischen darf, sondern eben nur Wahlzeuge und sich nicht in den Wahlablauf oder der Auszählung persönlich beteiligen darf ! Da verursachen anscheinend die Personen von der Hirschmannpartei die Formalfehler und dann bringen dieselben Leute einen Einspruch ein. Sehr kurios und es "zeichnet " sie als äußerst schlechte Wahlverlierer aus. Als Lohn dafür verländern sie ungerechterweise ihre Amtszeit als GemeindetätInnen und kassieren gerne das Sitzungsgeld weiterhin, obwohl abgewählt, oder nicht ?

gerhardweiss1963
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8
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Unruhestifter

In der letzten Gemeinderatsperiode hat ProWildon der SPÖ zur Mehrheit und zum Bürgermeister verholfen. Und sie wußten die starke Position zu nutzen.
An der Wahlurne wurden sie dafür 2020 massiv abgestraft und verloren 50 % der Mandate. Nun bezeichnen sie sich als Kontrollpartei, obwohl sie nur "irrtümlich" ein Mandat erhalten haben.
Bei der Anfechtung des Wahlergebnisses attackiert HR. Mag. Josef Hirschmann, der Listenführer, sogar seinen Sohn, der in Stocking das Wahllokal geleitet hat, weil dort die Wahlzettel falsch gefaltet worden sollen.

Damit erreicht er eine längere Funktion des alten Gemeinderates, der seit der Wahl in zwei Sitzungen recht kostspielige Anträge genehmigt hat. Und noch drohen aus dem Umbau der NMS weitere Kosten.

Die ÖVP und die Grünen haben sich inzwischen zu einer Kooperation geeinigt und wollen im Sinne der Gemeinde in die Zukunft starten. Querschüsse von der Führung von Pro Wildon sind zu erwarten, wenn die Medien ihnen weiterhin einen überproportionalen Auftritt ermöglichen.