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RauchverbotShisha-Bar Kibo in Gralla musste Insovenz anmelden

Vor drei Wochen wurde das vierjährige Jubiläum gefeiert. Nun meldete die Shisa-Bar Insolvenz an.

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young pleasant people celebrating an event at bar
Sujetbild © alfa27 - stock.adobe.com
 

Vor drei Wochen wurde im Kibo über den Dächern von Leibnitz noch das vierjährige Jubiläum gefeiert. Am Freitag wurde ein Konkursverfahren über den Betreiber Kibo KG eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der Grazer Rechtsanwalt Franz Krainer bestellt.

Kommentare (11)

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zyni
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Hoffe es gibt diese Art

der Gastronomie keine Ausnahme.

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duerni
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Dieser Bericht ist verzichtbar, denn hier geht es nicht um Rauchverbot...

... sondern um Insolvenz. Wer nicht gut wirtschaftet, muss die Konsequenzen ziehen. Für den Betreiber dieses Rauchertempels tut es mir leid - aber der Grund seiner Insolvenz ist nicht das Verbot zu Qualmen.

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asbachuralt
1
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Vor 3 Wochen wurde das 4-jährige Jubiläum gefeiert?

Das heißt also, dass das Lokal im Herbst 2015 eröffnet wurde, nachdem im Juli 2015 genau dieses Gesetz, wie wir es jetzt haben, mit 3-jähriger Übergangsfrist beschlossen wurde und per 1.5.2018 in Kraft gesetzt hätte werden sollen. Dass es kurz vor Inkrafttreten nochmals gekippt würde, war nicht vorauszusehen.

Da frage ich mich schon, wieso der Betreiber in der Übergangsfrist offensichtlich nicht reagiert hat...

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Mein Graz
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Diese Insolvenz mit dem Rauchverbot in Verbindung zu bringen ist unverschämt.

Der Wiener Bezirksrat, der der FPÖ angehört, glaubt wohl wirklich, dass er in seiner Eigenschaft als "Insolvenzexperte" die Österreicher für blöd verkaufen kann!

Ich möchte den Cafehausbetreiber sehen der es schafft, einen positiv bilanzierenden Betrieb innerhalb einer Woche so runter zu wirtschaften, dass er Insolvenz anmelden muss!
Für wie dumm hält der uns eigentlich?

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IlmarTessmann
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Wissen

Was soll das, dass der Shishabar die Existenzgrundlage entzogen wurde ist doch klar, ja die Decke wird dort dünn sein, jedoch er wird massive Einbrüche gehabt haben und wenn die laufenden Kosten nicht mehr gedeckt werden können, meldet er Insolvenz an, er muß nicht sein Erspartes alles ausgeben und dann erst melden, daher ist die Häme nicht angebracht

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Mein Graz
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@IlmarTessmann

Wo siehst du Häme? Ich habe auch NICHT über den Besitzer geschrieben sondern über den "Insolvenzexperten"!

Und wenn wir schon beim Besitzer sind: warum hat er nicht rechtzeitig auf ein anderes Angebot umgestellt? Dass das Rauchverbot kommt war ja nicht erst 3 Tage vorher bekannt, oder?

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Mein Graz
0
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Nachtrag:

Insolvenz muss angemeldet werden, wenn ein Unternehmer zahlungsunfähig ist und Schulden nicht mehr vollständig bezahlen kann. Dann dürfte der Besitzer keinerlei Rücklagen gehabt haben und die Zahlungsunfähigkeit wird doch da schon absehbar gewesen sein, oder sehe ich das falsch? Denn es ist unglaubwürdig, dass der Unternehmer nicht WUSSTE, dass sein Betrieb ab Einsetzen des Rauchverbotes weniger Einnahmen hat.

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MoritzderKater
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Insolvenz nach 7 Tagen Rauchverbot?

Wie hoch war dann der Schuldenstand am 1.11.2019 ???

Diese "faule" Ausrede stinkt zum Himmel!

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Sam125
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Moritzderkater, ja vermutlich hatte der Betreiber der Shisha-Bar schon vorher

Zahlungsprobleme und es ist sich halt gerade so ausgegangen mit den laufenden Unkosten, aber wenn die Einnahmen auf einmal ausbleiben ist es für solche Betriebe der "Todesstoß"! Und da hilft es wahrscheinlich wirklich nichts,wenn der Barbetreiber, das schon länger wußte, denn aus einer Shisha-Bar hätte er auch in so einer kurzen Zeit keine Konditorei, oder auch was anderes machen können! Und dann weiß man ja auch nicht ob die Leute anstatt eine Shishapfeife zu rauchen, einfach zum Kuchen greifen! Ist vielleicht etwas überspitzt formuliert, aber man muss schon auch die Menschen verstehen, die aufeinmal vor dem Nichts stehen, oder die erst vor ein paar Jahren sehr viel Geld in die Umgestaltung ihrer Lokale investiert hatten! Ich bin übrigens Nichtraucher, nur so nebenbei bemerkt!

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Mein Graz
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@Sam125

Diese Bar wurde 2015 (!!!) eröffnet, wo das absolute Rauchverbot in der Gastronomie schon bevor stand. Es sollte mit 2018 nach einer Übergangsfrist in Kraft treten, wurde dann aber durch Türkis-Blau abgesägt. Also hat der Betreiber einen Shisha-Bar eröffnet obwohl er wusste, dass das Rauchverbot kommt!

Es handelt sich also nicht um eine "kurze Zeit" und dass er "aufeinmal vor dem Nichts" steht wie du hier behauptest, er musste von Anfang an damit rechnen, dass sein Lokal in dieser Form keine Zukunft hat.

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Gotti1958
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Sorry

Aber in diesem Fall ist das Rauchverbot sicher NICHT schuld.

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