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Adamhof gerettetTierheim wird Zweigverein der Arche Noah

Positive Nachrichten für den in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Adamhof in Straß: Das südsteirische Tierheim wird ab sofort als Zweigverein der Arche Noah in Graz geführt.

Die Arbeit für die Tiere im Adamhof geht weiter
Die Arbeit für die Tiere im Adamhof geht weiter © Kuzmicki
 

Nach der tragischen Nachricht vom Ableben von Sylvia Kraber, der Gründerin des Tierschutzhauses Adamhof in Straß und Obfrau des Tierschutzvereines Leibnitz, stellte sich gestern einmal mehr die Frage, wie es mit dem Adamhof weiter geht. Wie berichtet waren Mitte November erneut finanzielle Probleme bekannt geworden, sogar von einer möglichen Zwangsversteigerung war die Rede.

Bereits damals hatte Sabine Schunko vom Büro des zuständigen Landesrates Anton Lang betont, man sei bemüht, eine gute Lösung zu finden. Allerdings war auch klar, dass es zuallererst einmal notwendig ist, die finanzielle Gebarung genau zu durchforsten. Ohne diese detailliert zu kennen, wollte und konnte niemand eine verlässliche Prognose abgeben.

Arche Noah springt ein

Mittlerweile ist fix, dass der Betrieb im Adamhof weiterlaufen wird. Es hat eine Generalversammlung stattgefunden, bei der Charly Forstner, auch Obmann der Grazer Arche Noah, zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Klar ist auch, dass der Adamhof künftig als Zweigverein der Arche Noah geführt werden soll. „Das bedeutet, dass im Adamhof völlig selbstständig gearbeitet wird“, so Forstner. Derzeit wird gerade nach gelernten Tierpflegern gesucht, auch einige Erleichterungen für das Personal soll es geben. „Da können wir natürlich die Erfahrungen aus der Arche Noah einfließen lassen“, erzählt der neue Obmann. Wobei er auch betont: „Wir übernehmen einen Betrieb, der organisatorisch gut am Laufen ist.“

Was die Finanzen anbelangt, sind noch diverse Verhandlungen zu führen. Fest steht: Altlasten müssen geregelt werden, damit der Adamhof für die Zukunft auf eine solide finanzielle Basis gestellt werden kann. Bislang wurden laut Forstner gute Gespräche geführt. Und er betont: „So viele Menschen sind dem Adamhof gut gesonnen, wir hoffen auch weiterhin auf ihre Unterstützung.“
Auch Sabine Schunko ist guter Dinge: „Mit Hilfe von allen Seiten werden wir es gemeinsam schaffen, das Projekt auf solide Beine zu stellen.“

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