Im Zuge der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Helmut Walch (SP) über den aktuellen Stand der Planungen für den Hochwasserschutz an der Mur. Demnach wurde die Länge des Dammes auf knapp unter fünf Kilometer gedrückt, um auf eine aufwendige Umweltverträglichkeitsprüfung verzichten zu können. Ziel der Maßnahmen ist der Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser (HQ100), vor allem im Bereich von Neuwildon. In Abstimmung mit dem Land werde man demnächst beginnen, mit den rund 100 betroffenen Grundstückseigentümern Ablösegespräche zu führen. Falls notwendig, seien aber auch Enteignungen vorstellbar.
Wildon
Pläne für Hochwasserschutz an der Mur
Um rund zehn Millionen Euro soll ein knapp fünf Kilometer langer Damm Wildon vor Hochwasser der Mur schützen. Rund 100 Grundeigentümer sollen dafür abgelöst oder notfalls enteignet werden.
© Christian Penz