Für Aufsehen sorgte am späten Dienstagnachmittag ein Brand bei einer Schrottverwertungsfirma in Gersdorf an der Mur (Gemeinde Straß in Steiermark). Eine dunkle Rauchwolke stieg über dem Gelände auf und war kilometerweit zu sehen.

Die Freiwillige Feuerwehr Gersdorf an der Mur war zunächst wegen eines Kleinbrands eines Elektroschrott-Haufens alarmiert worden, doch schon bei der Anfahrt stellte sich heraus, dass das Ausmaß des Brandes deutlich größer ist. Daher wurden auch die Feuerwehren von Straß, Spielfeld und Gamlitz zur Unterstützung angefordert. Laut Feuerwehr handelte es sich um einen Elektro- bzw. Batteriebrand.

Mitarbeiter brachten sich in Sicherheit

Das Feuer war vor einem Lagergebäude ausgebrochen und hatte sich sehr schnell ausgebreitet. Die Mitarbeiter des Unternehmens konnten schnell in Sicherheit gebracht werden.

Mit Schaum und Wasser wurde danach die Brandbekämpfung durchgeführt, dabei kamen ausschließlich Atemschutzträger zum Einsatz. Das Feuer war nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle, die Löscharbeiten zogen sich aber noch bis in die Abendstunden. Dabei wurde auch mit einem Radlader der Firma das Brandgut verteilt, um die Glutnester besser löschen zu können. Insgesamt standen rund 55 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Eine Gefahr für die Bevölkerung habe durch die Rauchgase nicht bestanden, heißt es von den Einsatzkräften. Auch wurde niemand verletzt. Über die Ursache und das Schadensausmaß war vorerst nichts bekannt.