Das offenbar blinde Vertrauen in sein Navigationsgerät brachte den Lenker eines Lkw am Montag in Preding in eine missliche Lage. Auf der Fahrt zu seinem Ziel, einem großen Industriebetrieb in Preding, lotste ihn das Navi über eine schmale Gemeindestraße mit großer Steigung im Ortsteil Preding-Alm. Noch dazu endet die Straße in einem für Lkw unpassierbaren Waldweg.
In Graben gerutscht
Als dem ortsunkundigen Lenker bewusst wurde, dass es hier kein Weiterkommen gab, versuchte er seinen Sattelschlepper in einer sehr schmalen und abschüssigen Seitenstraße zu reversieren. Der Versuch misslang, die Zugmaschine rutschte in den Straßengraben und wurde manövrierunfähig.
Ein aufmerksamer Nachbar und langjähriger Kommandant der Feuerwehr Preding alarmierte seine Kameraden, die sich schon bei der Anfahrt auf eine aufwändige Bergung vorbereiteten. Zum Glück war der Lkw nicht beladen, weshalb der Traktor eines Feuerwehrmannes ausreichte, um die Zugmaschine aus dem Straßengraben zu ziehen.
Eskorte für Rückweg
Damit war der Einsatz für die Feuerwehrleute aber noch nicht beendet. Als Eskorte lotsten sie den im Retourgang fahrenden Sattelschlepper zurück auf die Landesstraße. Da der letzte Anstieg zu steil für das Gespann war, musste neuerlich der Traktor mithelfen. Nach rund zweieinhalb Stunden konnte der sichtlich erleichterte Lkw-Lenker seine Fahrt fortsetzen.