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Regional kaufenDie Ware kam per Post: Eine Oma strickt mit regionaler Wolle

Unter #regionalkaufen bringt der digitale Marktplatz der Kleinen Zeitung regionale Betriebe mit der Leserfamilie zusammen. Südoststeirische Unternehmer verraten, wie sie diese herausfordernde Zeit meistern - und Kunden, warum sie das Angebot nützen und regional kaufen.

Cilli Hödl aus St. Stefan/R. hat bei Elisabeth Müller in Feldbach Wolle bestellt – die kam per Post © Privat
 

Seit Kurzem ist der digitale Marktplatz der Kleinen Zeitung online. Die Idee des digitalen "Schwarzen Bretts": Es soll regionale Betriebe, die eine kontaktlose Zustellung oder Abholung ermöglichen, mit der Leserfamilie der Kleinen Zeitung zusammenführen. Insgesamt haben sich am Donnerstag am Nachmittag bereits mehr als 2700 Betriebe unter #regionalkaufen angemeldet. Auch aus der Südoststeiermark sind schon 220 Betriebe mit im Boot (Stand Donnerstag, 16 Uhr).

Anmelden und mitmachen

Und so funktioniert der neue Marktplatz: Auf unserer Website www.kleinezeitung.at/regionalkaufen können die Verkäufer ein Online-Formular ausfüllen. Darin beschreiben sie kurz ihr Angebot und wie die Zustellungs- und Zahlungsmodalitäten ablaufen.

So kaufen Kunden jetzt ein

Mehr als 230 südoststeirische Unternehmen nutzen bereits den digitalen Marktplatz der Kleinen Zeitung, auf dem Sie, liebe Kundinnen und Kunden, sortiert in Branchen nach Angeboten suchen können. Bei „Lisis Handarbeit’s & Bastelladen“ in Feldbach gibt es etwa Wolle, Bastelbedarf und Handarbeitszubehör zu kaufen. In der Corona-Krise ver-sendet Inhaberin Elisabeth Müller ihre Ware per Post und hat sich beim digitalen Marktplatz eingetragen.

Cilli Hödl aus St. Stefan im Rosental hat Müllers Angebot bereits in Anspruch genommen: „Ich bin vor drei Wochen zum ersten Mal Oma geworden, deshalb habe ich angerufen.“ Seither strickt Hödl immer abends neben dem Fernseher, wenn die Arbeit in der eigenen Landwirtschaft - die Hödls haben Obst und Wein - getan ist. „Decken, Jacken und Pullis habe ich schon für meinen Buben gestrickt. Jetzt ist ein Zweiteiler dran“, schildert die stolze Großmutter.

Wie gehen Betriebe mit der Situation um?

Betriebe aus der Südoststeiermark haben uns verraten, wie sie diese schwierige Zeit gerade meistern. „Wir haben am Anfang alles – Gastronomie und Weinverkauf – zugesperrt und gegrübelt. Dann dachten wir uns: ,Sonst kommen die Gäste zu uns, jetzt wir eben zu ihnen.’ Ich habe unseren Onlineshop erweitert – neben Wein gibt es auch Speisen und Bio-Produkte von Landwirten, die unsere Dörfl Stub’n normalerweise beliefern. Wir hoffen, zumindest die Fixausgaben zu decken. Mehr ist das nicht", erzählt Alexandra Monschein von der Monschein Dörfl Stub'n in Schwabau bei Straden. Sie und ihr Betrieb sind bei der Aktion #regionalkaufen dabei.

Klaus Leber und Alexandra Monschein machen bei #regionalkaufen mit Foto © Monschein

Die Familie Kicker betreibt in Studenzen seit vier Generationen einen Wild- und Geflügelhandel. Zudem gibt es im Geschäft auch Eier, Gewürze und selbst produziertes Tierfutter. „Die aktuelle Situation ist herausfordernd“, sagt Sabine Kicker. Kunden biete man deshalb derzeit die Möglichkeit, nach Vorbestellung kontaktlos einzukaufen. „Und auf Wunsch stellen wir auch zu.

Sabine Kicker aus Studenzen Foto © Privat

Weitere südoststeirische Betriebe erzählen von ihren Erfahrungen. Mehr dazu.

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