Wilfried Gombocz aus Laafeld hat viele Markenzeichen. Er gehört als Werkelmann zum Bad Radkersburger Stadtbild, war viel in der Welt – bevorzugt in Indien – unterwegs, bewirtschaftete seit 1987 eine elf Hektar große Bio-Landwirtschaft, werkte als Kunstkeramiker, gab zwei Bücher heraus und war einer der Gründerväter des Pavelhauses.
Ein Markenzeichen trägt er stets: seinen federgeschmückten Hut. „Scho mei Großvota hot immer gsogt, wennst kloa bist, muast an huat trogn, damitst ausschaust wia a richtiger Lotter“, lächelt er im gepflegten Stoasteirisch. Sein Großvater Leopold Gombocz war es auch, der 1903 von Karlsdorf (jetzt Korovci und Teil der slowenischen Gemeinde Cankova) nach Laafeld zog und dort einen Grund ankaufte. Bekannt wurde Leopold Gombocz als „Beinvoglzüchter“. Seine Groß-Imkerei war in der ganzen Monarchie bekannt.
Geschenk mit Verpflichtung
Ein Original schenkt seine Bio-Gründe dem Naturschutz
Er ist Bio-Bauer, Werkelmann, Herausgeber, Globetrotter, Lebenskünstler und ein Original. Wilfried Gombocz schenkt zwei Hektar seiner Bio-Gründe in Laafeld dem Naturschutzbund.
© Walter Schmidbauer