In einer Welt, in der es angesagt ist, sich in Social-Media-Beiträgen selbst zu inszenieren und dabei keinen Superlativ auszulassen, bedeutet Armut meist Stillschweigen und Unsichtbarkeit. Armut schreit auch nicht laut auf, wenn man an ihr auf der Straße vorbeigeht. Es sei denn, man schaut mit sehr wachem Blick auf seine Umwelt.

Aber es gibt sie. Und das in einem viel größeren Ausmaß, als den meisten Menschen, die einen nicht von Armut betroffenen Alltag leben, womöglich bewusst ist. Darauf aufmerksam zu machen, dass es sie gibt, darauf, dass sie jeden angeht, weil es eine unabdingbare Verpflichtung einer Gesellschaft ist, armen oder armutsgefährdeten Menschen beizustehen, ist Anliegen des Volkshilfe-Podcasts „Laut gegen Armut“. Der Podcast holt regelmäßig Menschen vors Mikrofon, die sich mit dem Thema Armut auseinandersetzen – in der Theorie und noch viel öfter in der Praxis. In der neuen Folge berichten Sandra Bleiberger-Krajnc, Carina Tacer und Anneliese Horvath – das operative Team des Hilfsvereins der Kleinen Zeitung „Steirer helfen Steirern“ – von ihrer Arbeit und den Herausforderungen, denen sie dabei begegnen.