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Pöllauberg

Lang legt "Vize" zurück

Pöllaubergs Gemeindeführung sieht sich nach klarem Votum für Eigenständigkeit bestätigt. Lang will Schwerpunkt auf Arbeit im Bezirk legen.

© Thomas Pilch
 

Mit einer satten Mehrheit von 83 Prozent stimmten die Pöllauberger bei der Volksbefragung für die weitere Eigenständigkeit ihrer Gemeinde (wir berichteten). "Wenn von außen auf die Pöllauberger eingewirkt wird, stehen sie zusammen", analysiert ein hocherfreuter VP-Bürgermeister Johann Weiglhofer das klare Votum für die - nicht nur im Tal - heiß diskutierte Variante. "Der Weg des Gemeinderates wurde bestätigt." Pöllauberg bleibe ein verlässlicher Partner im Tal, verspricht er.

Für Gesprächsstoff sorgt der angekündigte Rücktritt des Landtagsabgeordneten Hubert Lang als Vizebürgermeister und Gemeinderat mit 31. Mai. Schon im Herbst des Vorjahres sei ihm bewusst geworden, dass sich im Zuge der Gemeindereform eine schwierige Situation im Tal bilde, begründet er. "Man muss für die eigene Arbeit einen Schwerpunkt setzen. Als Abgeordneter trage ich Verantwortung für den Bezirk", spielt er auf die große Herausforderung an, Landes- und Gemeindefunktionen in den Reformzeiten in Einklang zu halten. Mit der Kritik des Kaibinger Bürgermeisters Josef Lind (wir berichteten) habe seine Entscheidung nichts zu tun, betont er. "Ich stehe zur Eigenständigkeit Pöllaubergs."

In Bezug auf das Ergebnis der Befragung zeigt sich Lang froh, dass nun Klarheit herrsche. "Das richtige Personal wird die Zukunft sichern." Kooperationsbedarf im Tal ortet er bei Abfall, Wirtschaft und Entwicklung.

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