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Serie zur Ortskern-RettungFlächenfraß wird finanziell belohnt

Die Gemeinden werden finanziell belohnt, wenn sie die Landschaft verschandeln. Drum darf man sich über galoppierenden Flächenfraß und versiegelte Böden nicht wundern.

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© Kleine Zeitung
 

Das Haus im Grünen, der Supermarkt zwischen Kukuruzfeldern, dazwischen viel Autoverkehr: So lebt es sich in weiten Teilen unseres Bundeslandes. Viele Familien sind ausgezogen „aus grauer Städte Mauern“, sie wollen dort wohnen, wo es schön, ruhig und noch vergleichsweise günstig ist: in dünn besiedelten Zonen, in guter Luft, mit einem Garten für die Kinder.

Kommentare (4)
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Hingeschaut18
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Stellschrauben allesamt pro Flächenfraß

Rückwidmungen nach jahrzehntelanger spekulativer Baulandhortung - geht nicht, weil der Bauer ja den Kredit damit besichert hat; alte Häuser im Zentrum mit WBF wiederbesiedeln - geht nicht, weil WBF Kostendeckel hat, die praktisch nur Projekte auf der grünen Wiese förderbar machen; Leerstand besteuern - geht nicht, weil unsere Verfassung das Privateigentum überschießend vor gemeinwirtschaftlichen Maßnahmen schützt; Neuwidmungen verhindern - geht nicht, weil politisches Kleingeld der Kommunen und Argument "das viele gewidmete Bauland ist ja leider nicht am Markt".
Kärnten: heuer neues Raumordnungsgesetz beschlossen, hinkt weit hinter den Forderungen der Zeit hintennach.
Fazit: wer sich zB kommunalpolitisch für schonenden Umgang mit der Ressource Boden einsetzt, zerschellt an einem Knäuel von unzeitgemäßen Gesetzen und der Rückständigkeit im Denken lokaler und Landesakteure.

Patriot
4
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Der Klimawandel (Dürren, Überschwemmungen, ...)

wird dazu führen, dass unsere Nachkommen jeden Quadratmeter Acker zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln dringendst brauchen werden!
Übrigens: Leerstehende Wohnung müssen verpflichtend zur Miete angeboten werden. Passiert das nicht, sollte eine Leerstandsabgabe eingehoben werden!

calcit
3
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Nein, es gehört schon lange eine Obergrenze für verbaute Flächen...

...es kann nicht sein, dass am Lande nach wie vor Einfamilienhäuser enorme Flächen verschlingen, die Infrastrukturen der Gemeinden belasten und dann diskutiert man lapidar über „Leerstand“...

zweigerl
8
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Seitinger-Sittinger

Die Achse Seitinger-Sittinger zur Verhinderung des Ausverkaufs des "grünen Herzens" von Österreich. Aber: Schon der resignative Schlusssatz "besser spät als nie", der alle Sünden der Vergangenheit entschuldigt, ist ein weiterer Freibrief für das nahezu militante Verbauungsgeschehen in alle Ewigkeit.