"Ich bin kein Feind der Jagd, aber hier kann ich nicht mehr länger zusehen. Es muss etwas gegen den viel zu hohen Wildbestand unternommen werden", sagt Christian Gölly. Der Tierarzt aus St. Veit in der Gegend (Gemeinde Mühlen) besitzt im Bereich Noreia im Zirbitzkogel-Gebiet rund 32 Hektar Wald. Dort tummelt sich besonders viel Rotwild, das sogenannte Schälschäden verursacht. Die Tiere nagen an der Baumrinde, sodass unter anderem Pilze eindringen können, die Bäume schwer beschädigen. Der Wert des Holzes verringert sich dadurch enorm.
Enorme Schäden
Gutachter stellt "Waldverwüstung" durch Rotwild fest
Waldbesitzer Christian Gölly aus dem Bezirk Murau kämpft mit "Schälschäden" durch Rotwild, die den Wert seiner Bäume vermindern. Ein Teil seines 32-Hektar-Besitzes gilt nun sogar offiziell als "verwüstet". BH will Maßnahmen treffen.
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