Hilfe für Witwe und KinderSpendenaufruf nach tödlichem Forstunfall von Familienvater (33)

Der junge Familienvater Ioan Polacec wurde bei einem Forstunfall in Kärnten aus dem Leben gerissen. Die Gemeinde Stadl-Predlitz unterstützt die Familie mit Geldern aus dem Solidarfonds und hat eine Spendenaktion gestartet.

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Ein schwerer Schicksalsschlag ereilte vor wenigen Tagen die in der Murauer Gemeinde Stadl-Predlitz wohnhafte, rumänisch-stämmige Familie Polacec. Der 33-jährige Familienvater Ioan war am 15. September mit Forstarbeiten auf der Wangenitzalm in der Kärntner Gemeinde Mörtschach (Bezirk Spittal an der Drau) beschäftigt, als sich ein Stamm von der Seilwinde löste und ihn traf. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Der Verstorbene hinterlässt seine 29-jährige Frau Hanca und die drei Kinder im Alter von neun, fünf und drei Jahren. Sie erhalten in dieser schwierigen Zeit nun Rückhalt und Anteilnahme in ihrer Wohngemeinde. „Wir können ihnen ihr Seelenleid natürlich nicht nehmen, aber wir können wenigstens dafür sorgen, dass sie nicht auch noch mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben“, sagt Bürgermeister Wolfgang Schlick.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Familie daher Unterstützung aus dem Solidarfonds zugesagt. „Es dauert oft, bis die Auszahlung von Witwen- und Waisenpension anläuft. Da wollen wir sofort helfen“, erklärt Schlick. Doch nicht nur die Politik, auch viele Bürger zeigen sich hilfsbereit. „Es sind viele auf mich zugekommen und haben mich gefragt, wie am besten geholfen werden kann. Daher haben wir eine Spendenaktion gestartet."

Spendeninformation

Spenden für die Familie Polacec, die den Familienvater und -erhalter durch einen Forstunfall verloren hat, können an folgende Bankadresse übermittelt werden:

IBAN: AT26 3823 8000 0801 3120
Kontoinhaber: Polacec Hanca

Die Familie Polacec habe sich ein Haus im Ortsteil Einach schön hergerichtet, schildert Schlick. Sie sei gut integriert, die Kinder sind hier geboren. „Die Familie ist ein Teil unserer Gemeinde – und wird daher nicht im Stich gelassen“, freut sich Schlick über den Zusammenhalt. Die finanzielle Hilfe der Gemeinde soll übergeben werden, sobald die Angehörigen aus Rumänien zurückkehren, wo das Begräbnis stattgefunden hat.

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