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Doppelte Katastrophe in MurauUnwetterschäden: "Das ist einfach nur mehr zum Verzweifeln"

Zwei Unwetter binnen drei Wochen haben im Bezirk Murau Millionen-Schäden hinterlassen. Bei einer Rundfahrt im Katastrophengebiet wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar.

Reinhard Dullnigg zeigt auf den Bach, der zweimal sein Anwesen verwüstet hat. Eine Verbauung ist an dieser Stelle unwahrscheinlich, die Gefahr bleibt © Sarah Ruckhofer
 

"Wir haben immer Angst gehabt vor dem Bach“, seufzt Reinhard Dullnigg. „Und jetzt ist es wirklich passiert.“ Der Landwirt aus Laßnitz bei Murau blickt über seinen Hof, der gleich zweimal von schweren Überschwemmungen getroffen wurde. Überall liegt Geröll, die Wiese vor dem Hof ist von Schlamm bedeckt. „Es ist zum einfach nur mehr zum Verzweifeln. Wir haben gerade erst alles hergerichtet, jetzt ist schon wieder alles voller Dreck.“ Wo bis vor Kurzem ein kleines Rinnsal durch den Wald neben dem Hof geronnen ist, ist jetzt eine mehrere Meter breite Schneise in der Landschaft. Bäume wurden entwurzelt, riesige Felsbrocken liegen im Bachbett. „Jetzt, wo das ganze Material locker ist, kann es bei jedem Gewitter wieder passieren“, fürchtet der Landwirt. Eine Verbauung für den einen Hof ist freilich illusorisch. „Das Geräusch, wenn die Steine da mitgerissen werden, ist im Haus laut zu hören. Es ist unheimlich, wir sind jetzt vor jedem Unwetter nervös.“

Kommentare (1)

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peter80
13
7
Lesenswert?

Sorry

Aber um was für gravierende große schäden gehts da. Gemessen an dinge aus dem lesachtal ist das ja nix