Ein 70-jähriger Pensionist aus dem Raum Bruck erlitt kürzlich beim Holzschneiden einen offenen, stark blutenden Unterschenkelbruch. Die Rettung war schnell zur Stelle und leistete die Erstversorgung, aber dann stockte die Rettungskette: Das LKH Bruck lehnte ab, weil keine Kapazitäten frei waren, in Leoben dasselbe Lied, man fragte in Kalwang an und dann auch im Unfallkrankenhaus Graz – nichts. Es dauerte eineinhalb Stunden, bis man den Patienten doch noch untergebracht hat – das UKH Graz erbarmte sich.
Immer mehr Ausfahrten
Das Brucker Rote Kreuz steht vor dem Kollaps
Die Schließung der Chirurgie im Brucker LKH und andere Veränderungen bei den Spitälern sorgen für drastische Mehrarbeit beim Roten Kreuz. Die Arbeit ist kaum mehr zu bewältigen, sagt die Rotkreuz-Führung.
© Pototschnig Franz