Trotz BescheidSohn positiv: Eltern wissen nicht, ob sie in Quarantäne müssen

Mehrmaliger Kontaktversuche zum Trotz erhielt eine Mürztalerin von Seiten der Bezirkshauptmannschaft keine Auskunft, ob die Familie wegen der Corona-Erkrankung des Sohnes als K1- oder K2-Kontakt gilt. Die Behörde spricht von einem unglücklichen Einzelfall und bedauert.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Die Betroffene erhielt keine Auskunft, ob sich ihre Familie in Quarantäne begeben muss oder nicht (Sujetbild)
Die Betroffene erhielt keine Auskunft, ob sich ihre Familie in Quarantäne begeben muss oder nicht (Sujetbild) © Barbara Kahr
 

Es klingt wie ein Spießrutenlauf, was uns eine Leserin schildert: Per Bescheid wurde ihr Sohn rückwirkend am 2. Oktober als K1-Person eingestuft, am 3. Oktober erhielt er die Möglichkeit, sich freitesten zu lassen. Dieser Test fiel allerdings positiv aus – der Bub musste per Bescheid ab 4. Oktober für zumindest zehn Tage in Quarantäne. So weit so gut, seit Beginn der Pandemie ist dieses Prozedere Routine in Österreich.

Kommentare (2)
amoruritme
0
3
Lesenswert?

Ich höre von den absurdesten Einzelfallbehauptungen seitend der Behörden...

Mit wischiwaschi und Unschuldabweisungen wird man das Virus nicht besiegen.

Aber die Politik zeigt eh gerade vor, wie mit Verantwortung und Schuld umgegangen wird.

hhaidacher
1
29
Lesenswert?

kein Einzelfall

wissen die wenigsten. Im Betrieb genauso oder beim Contact - Tracing . Manchmal bin ich dankbar, dass Corona bei 99% aller Menschen einigermaßen heilsam verläuft.
Sonst wären wir alle schon tot.