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Neuberger KulturschatzDas Hirschgeweih als idealer Naturwerkstoff

Hirschhornschnitzerei ist ein altes Handwerk, das eine Wiederbelebung erfahren könnte.

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Ein Auerhahn aus einem Hirschgeweih geschnitzt ziert die Lederhose von Gerhard Schöggl aus Neuberg
Ein Auerhahn aus einem Hirschgeweih geschnitzt ziert die Lederhose von Gerhard Schöggl aus Neuberg © Dobrovolny Heike
 

Jetzt im April ist es wieder soweit, da stehen die Chancen gut, bei einem Waldspaziergang ein abgeworfenes Geweih zu finden. Denn zur Schneeschmelze werfen die heimischen Geweihträger ab. Im Gegensatz zum Horn, das die Tiere lebenslang tragen, bilden sich Geweihe jährlich neu. Aus der Stirn des Hirsches wachsen Jahr für Jahr aus den beiden sogenannten Rosenstöcken zwei Knochenstangen, die mit fortschreitendem Alter Verzweigungen bilden. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron steuert diesen sensiblen Vorgang, der ungefähr drei Monate dauert.

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