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BürgerpraktikumVom Wutbürger zum Gemeinderat

Roman Mühl beschwerte sich über fehlende Parkplätze, begleitete dann Bürgermeister Koch – und kandidiert 2020 für den Gemeinderat.

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„Praktikant“ Roman Mühl
„Praktikant“ Roman Mühl © (c) Franz Pototschnig
 

Um mehr junge Leute zur Mitarbeit zu gewinnen, startete die Brucker SPÖ im Juli die Aktion „Bürgerpraktikum“. Dabei ist die Bevölkerung eingeladen, sich zu bewerben, um einige Wochen lang mit Bürgermeister Peter Koch den politischen Alltag zu erleben.
Etwa zehn Bewerbungen hat es gegeben, und die Wahl fiel auf den 34-jährigen Roman Mühl, Geschäftsführer der „Klima- und Energie-Modellregion Graz-Umgebung Nord“. Mühl hatte sich im Stadtamt über fehlende Parkplätze in der Innenstadt beschwert. Dort erfuhr er von der Möglichkeit eines Bürgerpraktikums. Das gefiel ihm, und er wurde prompt ausgewählt: Der gebürtige Burgenländer wuchs in Graz auf und lebt erst seit zwei Jahren in Bruck, er hat daher den Blick von außen, was in der Gemeindepolitik nur gut sein kann, und er ist in einem guten Alter für den Einstieg in die Politik: „Ich habe erlebt, wie schön Politik sein kann, aber auch, wie viel Kleinarbeit und langwierige Sitzungen nötig sind“, erzählte er gestern im Rathaus.

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