TurnauDie Ortsgeschichte in 750 Schritten erleben

Passend zum 750-Jahr-Jubiläum gibt es nun einen historischen Weg durch den Ort.

Präsentierten „750 Schritte durch Turnau“ und das Marktfest: Günther Breidler, Hannes Putzgruber, Erwin Hofer und Stefan Hofer (v. l.)
Präsentierten „750 Schritte durch Turnau“ und das Marktfest: Günther Breidler, Hannes Putzgruber, Erwin Hofer und Stefan Hofer (v. l.) © (c) Pashkovskaya
 

Die Idee zu „750 Schritte durch Turnaus Geschichte“ hatte Amtsleiter Peter Schelch – passend zum 750-Jahr-Jubiläum des Ortes, das heuer gefeiert wird. Umgesetzt haben diese Idee nun die Marktgemeinde und die Kulturinitiative Turnau. Dementsprechend präsentierten gestern Bürgermeister Stefan Hofer sowie Hannes Putzgruber und Günther Breidler von der Kulturinitiative diesen Weg.

Er beginnt beim Marktgemeindeamt, führt über das alte Kellerstöckl beim Hanswirt zum Pongerl-Haus und weiter zum Carl-Morre-Platz mit dem Maishirnhof. Weiter geht der Weg zur Jakobus-Kirche und zur ehemaligen Schule, ehe der Rundgang wieder zurück zum Gemeindeamt führt. Auf Schautafeln werden die einzelnen Objekte näher beschrieben.

Auch wenn dieser Weg nicht exakt 750 Schritte lang ist – und natürlich individuell verlängerbar ist –, soll er doch als „Marke“ diesen Namen tragen. Darüber hinaus ist auch geplant, in anderen Ortsteilen Tafeln mit lokalhistorischen Inhalten aufzustellen. „Wir haben eben ein sehr großes, aber auch ein sehr vielfältiges Gemeindegebiet mit markanten Geschichten und markanter Geschichte“, sagte Bürgermeister Hofer.

750 Jahre Turnau ist auch der Anlass, das einstige Marktfest wiederzubeleben – unter dem Namen „Marktfest 2.0“, wie Stefan Hofer erklärte. Stattfinden wird es am 7. und am 8. Juli auf dem für den Verkehr gesperrten Hauptplatz, und organisiert wird es vom selben Komitee unter Erwin Hofer wie der Jagdliche Advent.

Wie dieser soll auch das Marktfest künftig jedes Jahr stattfinden, und zwar am ersten Ferienwochenende im Sommer. Bestritten wird das Fest von den Vereinen und Einsatzorganisationen, denen damit eine Bühne geboten wird, wie Erwin Hofer erklärte.

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